Lokalsport: Raffelberger Frauen sind abgestiegen

Lokalsport : Raffelberger Frauen sind abgestiegen

Die Raffelberger Frauen stehen einen Spieltag vor Schluss als Absteiger aus der Bundesliga fest. Herren geben Sieg gegen Schlusslicht Essen aus der Hand

Es fehlte in fast allen Spielen nicht viel - doch dieses bisschen fehlte beständig. Einen Spieltag vor dem Ende der Saison steht fest: Die Hockey-Frauen des Club Raffelberg müssen die Bundesliga nach nur einem Jahr wieder verlassen.

Susi Wollschläger war niedergeschlagen. Keine Frage. In der Halle war dem Doppel-Aufsteiger der Klassenerhalt in der 1. Liga souverän gelungen, auf dem Feld war der Abstieg jedoch nicht zu vermeiden. "Uns hat offenbar noch ein bisschen die Reife für die Bundesliga gefehlt", sagte die Trainerin.

Denn immer wieder zeigte das junge Duisburger Team, dass es mithalten kann - allerdings fehlte zu oft die Konstanz über die vollen 60 Minuten. Das war auch im letzten Heimspiel gegen den bis dato Vorletzten aus Mannheim so: So lag der CR zwischenzeitlich mit 1:4 hinten. "Dann aber verkürzten wir auf 3:4, haben die Chance zum Ausgleich, kassieren aber das 3:5", fasst es Wollschläger zusammen.

Und nun? "Wir müssen die Erfahrung in die 2. Bundesliga mitnehmen und den nächsten Angriff starten", sagte die Trainerin. Zunächst aber steht am Sonntag (11.30 Uhr) das abschließende Spiel beim Dritten und Endrunden-Teilnehmer Mannheimer HC an. "Danach werden wir uns zusammensetzen, sehen wie sich die Situation darstellt und können dann auch über Ziele sprechen", erklärt die Trainerin.

Frauen; Bundesliga: Club Raffelberg - TSV Mannheim 3:5 (1:3). CR: Pia Maertens, van Geffen, Schifferings.

gebrauchte Wochenende machten die Raffelberger Herren perfekt. Gegen den Tabellenletzten führten die Duisburger zwischenzeitlich mit 3:1, bis fünf Minuten vor dem Ende 3:2 - und gaben das Spiel dann noch aus der Hand. "Wenn es um die Frage geht, ob nach oben etwas möglich ist, müssen wir uns nun klarmachen, dass wir einen Haken an die Saison machen können", sagte Trainer André Schiefer. "Im Gegenteil: Wir müssen nun noch die nötigen Punkte einfahren, damit wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben." Bitter genug, denn Raffelberg hatte die Partie gegen das Schlusslicht aus Essen im Griff. "Ich hatte mir das viel schwerer vorgestellt", so Schiefer. Nach einer 2:0-Führung kamen die Gäste zwar auf 1:2 heran, doch sofort nach Wiederbeginn erhöhte Raffelberg auf 3:1. Fünf Minuten später gelang Essen der Anschlusstreffer, doch auch diesen Vorsprung konnten die Gastgeber nicht mehr ins Ziel retten.

Männer; Regionalliga: Club Raffelberg - HC Essen 99 3:4 (2:1). CR: Schäfer (2), Saari.

(RP)
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