Fechten: Packende Duelle

Fechten: Packende Duelle

Das 33. Internationale Montan-Turnier der Fechtabteilung von Eintracht Duisburg war wieder ein voller Erfolg. In besonderem Ambiente waren die Hausherren äußerst erfolgreich. Mit-Organisator Philipp Gorray war zufrieden.

Das traditionelle Montan-Turnier der Fechtabteilung von Eintracht Duisburg hat in diesem Jahr neue Dimonsionen erreicht. Bei der 33. Ausgabe des beliebten Turniers gingen erstmalig mehr als 250 Fechter an den Start. Unter dem Motto "Stahl trifft Feuer" lieferten sich die Teilnehmer packende Duelle.

Ein Blick in die Fechthallen am Leichtathletik-Stadion offenbarte einiges. Alles in allem erschien das Getümmel auf der Wettkampffläche etwas unübersichtlich und eng. Doch gerade dieses besondere Ambiente zeichne das Turnier aus, wie Mit-Organisator Philipp Gorray erklärt: "Es ist eine absolute Seltenheit, dass ein Verein ein großes Turnier in seinen eigenen Hallen ausrichtet. Meist weicht man in große Sporthallen aus, wir aber haben den Luxus, die Vereine zu uns einladen zu können.

Dadurch entsteht ein besonderes Flair, das einen gemütlichen Charakter prägt und besonders bei auswärtigen Mannschaften sehr beliebt ist." Neben vielen deutschen Florettfechtern reisten auch Sportler aus der Ukraine, den Niederlanden und Belgien an. "Wir hatten schon zahlreiche Nationen dabei. Sogar aus den USA und China haben schon teilgenommen", so Gorray, der es bedauerte, dass der französische Teilnehmer spontan absagen musste.

Dennoch konnten die "Eintrachtler" einen neuen Teilnehmer-Rekord vermelden. "Wir haben in diesem Jahr rund 250 Anmeldungen gehabt. Sonst liegt der Wert immer um die 150. Das ist eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit", sagt Gorray, der den Grund für den "Teilnehmerboom" kennt: "Wir bieten den internationalen Turniermodus ohne Hoffnungslauf an. Durch den direkten K.o.-Modus wird das Turnier interessanter." Insgesamt gingen in 20 Kategorien alle Altersklassen an den Start.

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Da wird die Organisation und Durchführung für den Veranstalter zu einem happigen Unterfangen: "Wir haben als Vereine über die Jahre gute Arbeit geleistet. Ohne unser großes ehrenamtliches Team wäre das nicht möglich", meint Gorray, der sich vor allem über die Erfolge der Eintracht-Fechter freute.

Neben zwei ersten Plätzen konnten die Duisburger auch zwei dritte Plätze feiern. Zudem erreichten viele der 45 "Eintrachtler" eine Top-Ten-Platzierung. In der Schüler-Klasse (Jahrgang 2000) konnte sich Martin Wiemann die Goldmedaille sichern. Julia Arnold setzte sich bei den Schülerinnen (Jahrgang 1999) durch und belegte den ersten Platz. Über dritte Plätze durften sich die Woldt-Geschwister freuen. Louis Woldt zeigte bei den Schülern (Jahrgang 1999) eine gute Leistung und seine jüngere Schwester Sarah überzeugte bei den Schülerinnen (Jahrgang 2001).

"Das zeigt, dass wir im Nachwuchsbereich eine sehr gute Arbeit machen", freute sich Gorray, der auf den gleichen Zuspruch im nächsten Jahr hofft.

(tiwi)