Handball: OSC Wölfe und Homberg spielen zeitgleich

Handball : OSC Wölfe und Homberg spielen zeitgleich

Die beiden Duisburger Handball-Oberligisten ringen morgen zeitgleich um die Gunst der Zuschauer. Die OSC Wölfe und der VfB Homberg sind jeweils um 16 Uhr in Heimspielen am Ball.

OSC Wölfe Rheinhausen - ART Düsseldorf: Der Gegner sorgte in dieser Woche für einen Paukenschlag. Die Düsseldorfer feuerten nach nur zwei Spieltagen Trainer Khalid Khan. Über die Gründe ist wenig bekannt, die Landeshauptstädter starteten mit 1:3 Punkten - das lag aber im Rahmen der Erwartungen. "Schade, ich kenne Khalid schon lange. Ich hatte mich auf das Wiedersehen gefreut", so OSC-Trainer HaDe Schmitz. Hinzu kommt: Schmitz weiß, wie Khan spielen lässt. Nun müssen die Rheinhauser abwarten, ob Düsseldorf mit anderen Varianten an der Krefelder Straße auftrumpfen will. Als Interimstrainer sind morgen Heino Kirchhoff und Sven Ludorf bei den Gästen am Start.

Die OSC Wölfe wollen sich indes auf sich selbst konzentrieren. Einem überzeugenden Auftritt gegen Essen folgte ein Rückschritt in der Partie beim Bergischen HC II. Das bringt die Trainer aber nicht aus der Ruhe. "So etwas ist bei einer jungen, noch nicht gefestigten Mannschaft immer zu erwarten", sagt Coach Thomas Molsner. HaDe Schmitz setzt nicht nur morgen auf den Heimvorteil: "Wir fühlen uns zu Hause sicher und wollen uns in den nächsten Wochen eine Heimstärke aufbauen." Beim Drittliga-Absteiger sind alle Spieler an Bord.

VfB Homberg - Borussia Mönchengladbach: Nach dem Ausflug in die Glückauf-Halle sind die Homberger morgen in der Halle der Erich-Kästner-Gesamtschule Gastgeber.

Nach einem Sieg und einer Niederlage steht dem Aufsteiger erneut eine schwierige Partie bevor. "Mönchengladbach ist wie Langenfeld eine Mannschaft, die unbedingt aufsteigen will und die Nordrheinliga fest eingeplant hat. Zwischen uns und diesen Teams liegt mindesten eine halbe Liga", sagt VfB-Trainer Rüdiger Winter.

Auf einen Sieg spekuliert der Homberger Coach morgen nicht. Stattdessen erwartet er aber von seiner Defensive eine deutliche Steigerung und Stabilisierung. "In den bisherigen Spielen waren wir vorne richtig gut. Hier müssen wir nur daran arbeiten, nicht so abhängig von Tobias Reich zu sein. In der Defensive haben wir dagegen noch einiges an Arbeit vor uns. Ich hoffe, dass es uns gelingt, gegen Mönchengladbach nicht so viele Gegentore zu kassieren. Maximal 32 Treffer wären gut", sieht der Übungsleiter diese Saison als Lehrjahr für seine Mannschaft.

(D.R./SNö)
Mehr von RP ONLINE