Handball: OSC startet heute in die Rückrunde

Handball : OSC startet heute in die Rückrunde

Weihnachtsmann und Silvesterkater haben sich verabschiedet, nun darf die Saison für den OSC Rheinhausen wieder losgehen. Als erstes Duisburger Handball-Team startet der Regionalligist zur ungewohnten Anwurfzeit, heute Abend (18 Uhr, Krefelder Straße), wieder in den um eine Woche vorgezogenen Meisterschaftsalltag gegen die HG LTG/HTV Remscheid.

Zu gleicher Zeit vor einem Jahr hatte der OSC die Personalie auf der Trainerbank bereits mit einem dicken Haken in grüner Tinte versehen. In diesem Jahr hat die erste Gesprächsrunde zwischen Coach Uwe Steinbrink und dem Vorstand der Handball-Abteilung zunächst kein abschließendes Ergebnis gebracht. Grund zum Zweifel an einer weiteren Zusammenarbeit, so der Trainer, gebe es deshalb jedoch nicht. „Wir haben unsere Vorstellungen gegenseitig besprochen und lediglich noch keinen Entschluss erwirkt, weil der Vorstand nicht komplett präsent war“, so Steinbrink, der aus seinen eigenen Wünschen keinen großen Hehl macht: „Ich bin seit meiner Jugend beim OSC und sehe keinen Grund dafür, die Arbeit hier zu beenden“

Nicht ablenken darf die vertagte Personalentscheidung derweil von der anstehenden Aufgabe, bei der der OSC ohne Rückraumstütze Jens Schnaithmann auskommen muss. Durch das Hinspielresultat erfährt das Duell eine besonders pikante Note, denn der Aufsteiger fügte den Duisburgern im September eine deftige 24:29-Niederlage zu, die damals für kurzfristigen Zündstoff sorgte.

Mit dem Pfund der eigenen Halle in der Hinterhand gehen die Rheinhauser dennoch als Favorit in die Partie, zumal der Gast nur ganze zwei Punkte von den Abstiegsrängen entfernt ist. „Es wäre schon extrem wichtig, dass wir die Punkte aus den nächsten beiden Partien mitnähmen, denn danach geht der Kampf erst richtig los“, so die klare Zielsetzung des OSC-Trainers. Hintergrund ist, dass das anstehende Heim-Doppel gegen die beiden Neulinge Remscheid und Opladen als Warmlaufen für das folgende „Hammerprogramm“ verstanden werden darf.

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Bei der Reserve der GWD Minden, dem LTV Wuppertal und dem momentanen Spitzenreiter LIT Nordhemmern wird aller Voraussicht nach nicht allzu viel zu holen sein. Um sich selbst keinen „nervösen Februar“ zu erzeugen, sollte die Mannschaft also schon vorher, mit heutigem Beginn, ihre Hausaufgaben erledigen.

(RP)
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