Handball : OSC siegt deutlich

Der OSC zog nach einem 35:25-Erfolg bei TuSEM Essen II in die nächste Pokalrunde ein und holte sich dabei Selbstvertrauen für die Liga.

Im Vorfeld des HVN-Pokalspiels des Handball-Drittligisten OSC Rheinhausen beim TuSEM Essen II war damit zu rechnen, dass es für die favorisierten Rheinhauser nicht leicht werden würde, in die nächste Runde des Pokalwettbewerbs einzuziehen. Die Zweitvertretung des TuSEM spielt im Ligabetrieb zwar eine Klasse unter dem OSC, sorgt dort aber für Furore: Mit sieben Siegen und einem Unentschieden führen die Essener momentan die Oberliga-Tabelle an.

Auch OSC-Coach Jörg Förderer war sich der Stärke des Viertelfinalgegners bewusst. Am Wochenende warnte der Trainer, dass es in Essen "kein leichtes Spiel" geben würde. Dann kam aber doch alles anders als erwartet. Der OSC Rheinhausen löste gestern Abend das Halbfinalticket in souveräner Manier. Nachdem es in der Liga zuletzt vier Mal nicht zum Sieg gereicht hatte, setzte sich der OSC in Essen mit 35:25 (16:10) durch. Die Rheinhauser wurden ihrer Favoritenrolle über die gesamte Spieldauer gerecht und liefen nie die Gefahr, sich vorzeitig aus dem Pokalwettbewerb verabschieden zu müssen.

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Sofort zu Beginn zog das Förderer-Team den Gastgebern mit 6:2 davon. "Danach hatten wir eine kurze Schwächeperiode und lassen den Gegner bis auf 8:9 herankommen. Im Anschluss daran hatten wir das Spiel dann aber im Griff", freute sich Förderer. Noch deutlicher wurden die Kräfteverhältnisse in der zweiten Hälfte. Zehn Minuten vor dem Ende schraubte der OSC seinen Vorsprung auf 15 Tore in die Höhe. "Dass es so deutlich werden würde, damit habe ich nicht gerechnet.

Wir sind im Moment in einer Phase, in der wir uns finden müssen. Von daher war es super, dass es so gut geklappt hat", so Förderer. Erfreulich war aus OSC-Sicht auch, dass die zuletzt verletzten Stephan Liekenbrock und Matthias Opper jeweils eine schmerzfreie Rückkehr aufs Feld feierten. Jörg Förderer sprach im Anschluss an den Sieg von einem Spiel, "dass genau zum richtigen Zeitpunkt kam." Denn schließlich wird der OSC in der Abwesenheit von Mirko Szymanowicz und Damian Janus in den nächsten Wochen noch öfters in der gestrigen Besetzung spielen.

Da kommt eine Portion Selbstvertrauen gerade richtig.

(tob)