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Handball: OSC Löwen reisen in den hohen Norden

Handball : OSC Löwen reisen in den hohen Norden

Der Handball-Drittligist trifft morgen auf den Wilhelmshavener HV. Trainer Förderer erwartet ein enges Spiel.

Der Auftakt in das Kalenderjahr 2014 ist den Drittliga-Handballern der SG OSC Löwen Duisburg geglückt. Im Heimspiel gegen den stark abstiegsbedrohten VfL Gladbeck hatte das Team von Trainer Jörg Förderer am vergangenen Wochenende kaum Mühe (35:27).

Die Gefahrenzone der Liga ist vorerst in weite Ferne gerückt. Sechs Punkte und ein deutlich besseres Torverhältnis trennen die Duisburger vom ersten Abstiegsplatz. Überdies überzeugten die Löwen gegen Gladbeck, vor allem in der ersten Halbzeit, auch spielerisch auf ganzer Linie. "Wir sind gut drauf", freut sich Jörg Förderer über die jüngsten Leistungen seiner Mannschaft. Auch Geschäftsführer Klaus Schuppert lobt die Entwicklung des jungen Teams: "Alle Spieler haben im Saisonverlauf an Format dazu gewonnen. Unsere erste Saison als SG hätte auch deutlich holpriger verlaufen können. Ich bin vollkommen zufrieden."

Jörg Förderer möchte mit seiner Mannschaft die guten Eindrücke freilich auch an diesem Wochenende bestätigen. Am Sonntag um 16 Uhr stellt sich der Wilhelmshavener HV in der Sporthalle an der Krefelder Straße vor. "Ein Spitzenteam", weiß Förderer und führt fort: "Wilhelmshaven zählte vor der Saison zu den absoluten Aufstiegsfavoriten. Zwar steht der WHV momentan nicht ganz oben, als Tabellendritter gehört Wilhelmshaven aber dennoch zur Spitzengruppe." Insgesamt zehn Mal verließ der WHV in dieser Saison das Feld bereits als Sieger. Dem stehen erst drei Niederlagen und drei Unentschieden gegenüber. Und das obwohl das Team aus dem hohen Norden im Saisonverlauf immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Deshalb fordert Förderer: "Wir müssen wieder unser komplettes Leistungspensum abrufen. Ähnlich wie in der ersten Hälfte gegen Gladbeck. Nur dann können wir punkten."

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Der WHV selbst dürfte am Sonntagnachmittag auch an das Hinspiel im September zurückdenken. Damals gelang den OSC Löwen in der gut gefüllten Nordfrost Arena erst in letzter Sekunde der Treffer zum 32:32-Ausgleich, der in der Folge aber heiß diskutiert wurde. Bei der Neuauflage des Duells wird der Coach der OSC Löwen voraussichtlich nur auf den langzeitverletzten Robin Flemmig (Brustbeinbruch) verzichten müssen. Torwart Matthias Reckzeh, der selbst lange wegen eines Bruchs in der Kniescheibe fehlte, kehrt wahrscheinlich in den Kader zurück.

(RP)