Handball: OSC: Heute Abend das Spitzenspiel

Handball: OSC: Heute Abend das Spitzenspiel

Da am kommenden Wochenende der Pokal ruft, treffen die Regionalliga-Handballer des OSC Rheinhausen bereits heute um 19.30 Uhr im Spitzenspiel auf die SG Schalksmühle-Halver. Überhaupt stehen für die "Olympischen" die Wochen der Wahrheit an: Erst gegen den Tabellen-Fünften Schalksmühle, dann um den Einzug in den DHB-Pokal gegen den TuS Opladen, dann beim Tabellen-Dritten und Geheimfavoriten auf den Aufstieg, der TSG Altenhagen-Heepen.

Für OSC-Trainer Achim Schürmann ist die Rechnung vor der heutigen Partie einfach: "Gewinnen wir die Spiele gegen Schalksmühle und Altenhagen, dann bleiben wir bis zum Saisonende oben, und es kommt zu einem Zweikampf mit Wermelskirchen." Was passiert, sollte eine der Partien verloren gehen – oder gar beide – daran will Achim Schürmann keinen Gedanken verschwenden. Dies hängt sicher auch mit dem gesunden Selbstvertrauen zusammen, dass sich der Tabellenführer durch seine tollen Auftritte erarbeitet hat. Etwas pikiert reagierte der Übungsleiter hingegen darauf, dass im Umfeld seines Vereins das Remis in Spenge als Punktverlust gesehen wird. "Es ist ja nicht so, dass wir jetzt jeden Gegner locker wegputzen, weil wir Spitzenreiter sind. Spenge hat eine starke Mannschaft, deshalb war es auch ein Punktgewinn."

Gegen die SGSH wollen die Hausherren dennoch alles dafür tun, dass es wieder einen doppelten Punktgewinn zu bejubeln gibt. Die Personalsituation ist allerdings nach wie vor angespannt. Zwar haben André Loschinski und Björn Benner ihre Grippe-Erkrankungen überwunden, dafür stehen dicke Fragezeichen hinter den Einsätzen von Linksaußen Fabian Schneider und Linkshänder Mirko Bernau. Angesichts dieser prekären Situation setzt Achim Schürmann auf die Unterstützung des bisher so fantastischen Rheinhauser Publikums. "Es wäre schön, wenn unsere Fans uns auch an einem Mittwoch so toll anfeuern würden, wie sie es immer tun."

Vielleicht würde die Unterstützung auch die entscheidenden Prozentpunkte für die Defensive bringen, auf die viel Arbeit zukommt. Mit ihrem Halbrechten Julian Krieg stellen die Gäste den besten Torschützen der gesamten Liga, sind aber auch auf allen anderen Positionen überdurchschnittlich stark besetzt. Im Hinspiel setzte sich der OSC souverän mit 29:23 durch.

(RP)