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Handball: OSC-Handballer im Pokal nach Gladbach

Handball : OSC-Handballer im Pokal nach Gladbach

Was war das am vergangenen Sonntag für eine Dramatik. In der Sporthalle Krefelder Straße hatte sich der Handball-Drittligist OSC Rheinhausen nach der hektischen Schlussminuten mit 30:30-Unentschieden von Eintracht Hagen getrennt. Die Emotionen in der Sporthalle kochten zwischenzeitlich über.

Dazu vermeldete der TV Aldekerk in Sachen Tim Gentges Vollzug. Der Spielmacher vom OSC folgt nach der Saison wie berichtet seinem ehemaligen Coach Achim Schürmann zu seinem Heimatverein, bei dem er alle Jugendmannschaften durchlief. Mittlerweile, zwei Tage nach dem Spiel, dürften sich die Gemüter bei allen Beteiligten wieder ein wenig beruhigt haben. Und das ist auch gut so. Schließlich wartet auf die Rheinhauser schon heute die nächste Aufgabe. Im HVN-Pokal muss der OSC um 20 Uhr beim Oberligisten Borussia Mönchengladbach antreten. In der dritten Runde kämpft das Team von Jörg Förderer um den Einzug ins Finale. Einige Tipps über die Spielweise der Gladbacher, die in der Oberliga vorne mitmischen, könnte sich Förderer gut und gerne bei Sebastian Mühleis einholen. Mühleis stand der Gladbacher Borussia mit seinen Hamborner Löwen im Ligaalltag erst vor eineinhalb Wochen gegenüber und unterlag knapp.

Diesmal allerdings soll der Sieger aus Duisburg kommen. Und auch der OSC konnte erst kürzlich Erkenntnisse über die Gladbacher sammeln. Schließlich standen sich beide Teams in der Vorbereitung zur Rückrunde im Rahmen eines Testspiels gegenüber. Damals hatte der OSC mehr Mühe als erwartet und setzte sich hauchdünn mit einem Tor durch. "Das kann man aber nicht als Richtwert nehmen. Bei Testspielen geht es nie um Ergebnisse. Wir werden im Pokal ein anderes Spiel sehen", wusste Förderer das Ergebnis aus der Winterpause richtig einzuschätzen. Die Zielsetzung der Rheinhauser für heute Abend ist indes klar: "Vom Papier her sind wir klarer Favorit. Wir wollen natürlich gewinnen und eine Runde weiterkommen. Dabei dürfen wir die Gladbacher aber nicht unterschätzen. Der Abstand von einem guten Team aus der Oberliga zu den Mannschaften aus unserer Liga sind kleiner als das viele denken", so Förderer.

(tob)