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Handball: OSC: Erfolgsserie ausbauen

Handball : OSC: Erfolgsserie ausbauen

Nach dem Überraschungssieg in Leichlingen kann der Handball-Drittligist die verbleibenden fünf Spiele recht entspannt angehen. Am Sonntag haben die Rheinhauser die Zweitvertretung von GWD Minden zu Gast.

Die Drittliga-Handballer des OSC Rheinhausen sind derzeit bestens gelaunt. Vor Wochenfrist setzten die Rheinhauser durch den 37:36-Erfolg beim Leichlinger TV einen Meilenstein im Kampf um den Klassenerhalt. Fünf Spiele vor dem Saisonende beträgt der Vorsprung auf den direkten Kontrahenten Eintracht Hagen sieben Zähler.

"Bei den Spielern ist nach diesem wichtigen Sieg ein wenig Ruhe eingekehrt. Wir müssen jetzt nicht mehr mit dem zittrigen Händchen in die Spiele hineingehen", erklärt Coach Jörg Förderer. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn der OSC auf der Zielgeraden der Saison noch einmal in Bredouille geraten sollte.

An die letzten Spiele anknüpfen

Kein Wunder, dass Jörg Fördere für kleine Späßchen zu haben war. "Wir wollen natürlich alle verbleibenden Spiele verlieren, jetzt wo es ganz gut ausschaut", scherzte der Trainer auf die Frage, ob die kleine Erfolgsserie von zwei Siegen in Folge am Sonntag (16 Uhr, Krefelder Straße) gegen GWD Minden II, weiter ausgebaut werden soll. Selbstredend revidierte Förderer seine Aussage nach einer kurzen Pause und fügte mit einem lauten Lachen an: "Wir wollen gegen Minden an unsere Leistungen der letzten Spiele anschließen und gewinnen."

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Kein Wunder: Schließlich haben die Rheinhauser noch eine Rechnung aus der Hinserie zu begleichen . In Minden unterlag der OSC mit 25:31. "Damals ist es richtig schlecht gelaufen. Wir haben viele technische Fehler gemacht. Ich gehe aber davon aus, dass wir diese am Sonntag nicht mehr machen werden. Ich denke, alle Spieler haben begriffen, dass wir gegen keinen Gegner die Füße hochlegen können", sagt Förderer. Überhaupt sieht der Trainer einen wichtigen Faktor für die jüngsten Erfolge darin, dass "alle an einem Strang gezogen haben."

Gefallen dürfte Förderer, dass er personell, abgesehen vom langzeitverletzten Sören Kress, aus den Vollen schöpfen kann. Mirko Szymanowicz und Tobias Bochwitz waren in dieser Woche bei den Polizeimeisterschaften und konnlmeten deshalb nicht mittrainieren. Am Sonntag sind sie aber wieder dabei.

(tob)