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Handball: OSC besteht den Charakter-Test

Handball : OSC besteht den Charakter-Test

Nach dem Schlusspfiff der Drittliga-Partie zwischen dem OHV Aurich und dem OSC Rheinhausen war Trainer Achim Schürmann stolz auf seine Truppe. "Das war charakterlich eine ganz starke Leistung meiner Truppe. Man hat gemerkt, dass die Jungs zeigen wollten, dass die Niederlage gegen Uerdingen nur ein Ausrutscher war", unterstrich der Coach nach dem knappen, aber letztlich verdienten 28:27 (12:10)-Sieg in der mit 1200 Zuschauern prächtig gefüllten Sparkassen-Arena in Ostfriesland.

Vor allem defensiv überzeugten die "Olympischen", verpassten es in der Startphase aber, sich abzusetzen. Grund hierfür war eine erneut schwache Chancenverwertung, so dass es nach acht Minuten gerade einmal 1:0 hieß. Bis zur 42. Minute verteidigten die Gäste den Vorsprung, ehe der OHV zunächst auf 16:16 ausglich, dann nach einer Umstellung der Abwehr – der bis dato überragende Tim Gentges wurde fortan "kurz" genommen – gar auf 20:17 vorlegte. Nach einem Timeout und der Einwechslung von Routinier Mirko Bernau lief es beim OSC aber wieder rund, beim 23:23 wackelten die Auricher bereits gehörig, ehe eine Umstellung auf Seiten der Rheinhausener sie ganz ins Wanken brachte. Patrik Ranftler spielte auf der Spitze einer 5:1-Formation, hielt den bärenstarken Leif Brandt fern vom Tor. Die Entscheidung fiel, als der gegen Uerdingen so blasse André Loschinski mit einem Gewaltwurf das 28:26 markierte. Einziger Wermutstropfen war eine Rote Karte gegen Abwehrchef Jörg Schürmann. Da er sie in der letzten Spielminute kassierte, ist er zwei Wochen gesperrt.

OSC: Reckzeh, Bothe; Loschinski (5), Wernicke (7), Gentges (4), Ranftler (3), J. Schürmann (3/2), Backhaus (2), Schneider (1), Bernau (2), Dickel (1), Bochwitz.

(eis)