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Handball: Offensive in der Pflicht

Handball : Offensive in der Pflicht

Im Heimspiel gegen den Tabellenachten HC Erlangen wollen die Zweitliga-Handballer des OSC Rheinhausen ihre starken Defensivleistungen der Vorwochen bestätigen – aber dennoch im Angriff deutlich zulegen.

Fünf Spiele stehen für die Handballer des OSC Rheinhausen noch in der 2. Bundesliga Süd auf dem Programm, ehe es zurück in die 3. Liga geht. Auch wenn der Abstieg bereits besiegelt ist, wollen die "Olympischen" vor allem in den drei verbleibenden Heimspielen noch etwas Zählbares verbuchen, und so ihre treuen Fans belohnen. Den Anfang will die Mannschaft von Trainer Achim Schürmann morgen gegen den Tabellen-Achten HC Erlangen machen. Anpfiff in der Halle an der Krefelder Straße ist um 16 Uhr.

Pfeilschnelle Konter

Die Stärken des Gegners liegen nach Ansicht des Übungsleiters in der aggressiven wie kompakten Abwehr, pfeilschnellen Kontern und der ausgeglichenen Besetzung des Kaders. All diese Attribute trafen auch auf den Tabellen-Zweiten TV Hüttenberg zu, gegen den der OSC nicht über ein 16:30 hinauskam. Gegen die Franken wollen die Rheinhausener nun die starken Defensivleistungen der Vorwochen bestätigen, gleichzeitig aber im Angriff massiv zulegen. Von den Gästen erwartet Achim Schürmann allerdings, dass sie um ihr "letztes Hemd" kämpfen, schließlich wollen sie ihren Tabellenplatz verteidigen, der die direkte Qualifikation zur eingleisigen 2. Bundesliga bedeutet, haben aber mit dem ThSV Eisenach und dem EHV Aue zwei ambitionierte Konkurrenten im Nacken sitzen.

Trotz der Außenseiterrolle glaubt der Trainer fest an eine Überraschung: "Es war zuletzt ja nicht so, dass wir uns keine Möglichkeiten herausgespielt haben. Wir müssen nur konzentriert bleiben und sie auch nutzen." Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Achim Schürmann somit auf der Hand: Es gilt die kompakte Abwehr der Gäste zu knacken. Zudem muss die OSC-Abwehr ein besonderes Augenmerk auf Daniel Pankofer legen.

Bangen müssen die "Olympischen" um den Einsatz von Pasqual Tovornik. Der Linkshänder ließ sich wegen anhaltender Kniebeschwerden das Gelenk punktieren. Die Diagnose: Der Bandapparat ist nicht in Mitleidenschaft gezogen, die Einsatzchancen stehen dennoch allenfalls bei 50 Prozent. Für den Fall der Fälle hält sich Routinier Mirko Bernau bereit.

(RP)