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Eishockey: Norman Hauner kann ein echter Knipser werden

Eishockey : Norman Hauner kann ein echter Knipser werden

Die Füchse haben die nächste Runde vor Augen. Nach dem überzeugend klaren 7;2 (3:0, 2:1, 2:1)-Sieg vor 817 Zuschauern in der Scania-Arena über die Ice Aliens aus Ratingen steht das Tür zur Gruppenphase mit den Teams aus dem Osten und Norden zum Durchgehen offen. Duisburgs Eishockey-Oberligist erledigte die Nummer gegen den Tabellensiebten, wie es eine Spitzenmannschaft tut. Routiniert und souverän.

Wenige Glanzstücke

Eines der wenigen Glanzstücke der Partie war das 3:0, als Clarke Breitkreuz im ersten Drittel mit einem Move die komplette Abwehr der Aliens ins Leere laufen ließ und dann perfekt Matt MacKay bediente. Dem Kanadier MacKay gelangen insgesamt drei Tore. Es waren wohl Abschiedsgeschenke, denn es zeichnet sich ab, dass der Stürmer zurück zu den Kölner Haien geht. In Duisburg fühlte er sich nie recht heimisch und auch Trainer Franz Fritzmeier sah in ihm kaum mehr als einen weiteren Mann im Kader.

Im Gegenzug bleibt nun Norman Hauner fest bei den Füchsen. Von dem jungen Angreifer verspricht sich der Trainer, dass er mit mehr Spielpraxis zu einem echten Knipser werden kann. Fritzmeier selbst wollte die Gerüchte am Samstag nicht kommentieren.

Gegen Ratingen genügte – wie im Pflichtlauf – eine schöne Sieben aufs Eis zu malen. Die Hausherren dominierten den personell dezimierten Gegner, der auch noch früh Verteidiger Michael Ackers mit einer Knieverletzung verlor. Ratingen war zu keiner Phase mehr als ein Sparringspartner. Die Tore fielen pünktlich und spurten die Loipe zum Sieg. MacKay (7.), dann Norman Hauner (13.) zum 2:0 und erneut MacKay (15.) beendeten frühzeitig die Diskussion, wer als Sieg vom Eis gehen würde. Diego Hofland und Clarke Breitkreuz (beide 33.) verkürzten die Wartezeit auf die Schlusssirene. MacKay (44.) und Markus Schmidt (47.) schossen die Tore im Schlussdrittel. Sören Hauptig (40., 53.) retteten die Ehre der Gäste, die man immerhin als tapfer bezeichnen darf.

Füchse-Trainer Franz Fritzmeier blieb wie gewohnt unaufgeregt in der Analyse und ließ leise kritisch andeuten, dass es doch schön sei, mal 60 Minuten auf hohem Niveau zu spielen. Doch das wäre gegen einen derart chancenlosen Gegner wohl ein bisschen zu viele der Selbstdisziplin gewesen.

(RP)