Lokalsport: Noch ist für die Viktoria nichts verloren

Lokalsport : Noch ist für die Viktoria nichts verloren

Vor Wochenfrist hatten die Landesliga-Fußballer von Viktoria Buchholz in Lackhausen schon drei Punkte in der Hand. "Dann haben wir den Dreier versemmelt", blickt Trainer Michael Roß noch immer frustriert auf die 1:2-Niederlage beim Ligaschlusslicht PSV Lackhausen zurück. Da hatte die Viktoria zehn Minuten vor dem Ende den Führungstreffer erzielt, sich dann aber später zwei Gegentore innerhalb von 60 Sekunden eingefangen. Am Sonntag kommt nun der 1. FC Kleve an die Sternstraße (14.15 Uhr). Diese Aufgabe ist wesentlich komplizierter. Trotzdem will Roß die jüngste Panne gegen die Schwanenstädter ausgleichen: "Wir wollen punkten."

Kleve spielte in der letzten Saison um den Aufstieg in die Oberliga mit, scheiterte aber am Ende in den Entscheidungsspielen. Nunmehr findet sich der 1. FC im Niemandsland der Liga wieder. "Die werden nicht zufrieden sein. Aber wir müssen auf uns schauen", so Roß, der unter der Woche zahlreiche Gespräche mit seinen Spielern führte. Eine zentrale Botschaft: Der Abstand zum Rettungsplatz 14 beträgt nur drei Punkte. Noch ist nichts verloren.

Morgen kehren Stephan Soltysik, Chris Scharwächter und Julian Mattern in den Kader des Aufsteigers zurück. Maurice Rybacki fällt hingegen bis zum Jahresende aus. Mittlerweile hat der Stürmer eine genaue Diagnose. Und die ist nicht erfreulich: Muskelbündelriss im Adduktorenbereich. Abwehrspieler Norman Renner fällt mit einer Rippenprellung aus.

Max Clever und Sven Mailand sind angeschlagen und demnach fraglich.

(D.R.)
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