Nico Biermann wird Co-Trainer bei der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen

Handball : Nico Biermann wird Co-Trainer bei der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen

Der 22-Jährige, der seine Laufbahn als Spieler nach drei Kreuzbandrissen früh beenden musste, war bislang Co-Trainer beim Regionalliga-Absteiger HC Wölfe Nordrhein. HSG-Coach Helmut Menzel freut sich über die Unterstützung.

Einen weiteren Neuzugang für die kommende Spielzeit kann Handball-Verbandsligist HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen präsentieren. Nico Biermann (22), bisher als Co-Trainer beim Regionalliga-Absteiger HC Wölfe Nordrhein aktiv, wechselt in gleicher Funktion nach Rumeln. HSG-Trainer Helmut Menzel freut sich, dass er künftig Unterstützung bei der Arbeit mit der Mannschaft hat. „Ich bin richtig froh, dass Nico Biermann sich für uns entschieden hat. In den vergangenen Wochen habe ich alleine gearbeitet, nun habe ich eine Verstärkung. Und er bringt trotz seines jungen Alters schon viel Erfahrung an der Seitenlinie mit“, sagt Menzel.

Nico Biermann galt als Kreisläufer als ein großes Talent. Er erlitt aber im Mai 2017 im Alter von nur 20 Jahren schon seinen dritten Kreuzbandriss. Er beendete daraufhin seine Laufbahn als Spieler und wechselte auf die Bank.

Menzel und Biermann möchten die Zusammenarbeit in Zukunft vor allem nutzen, um zielgerichteter und individueller mit den Akteuren trainieren zu können. „Uns bieten sich nun viel mehr Möglichkeiten. Wir können auch mal die erste sowie zweite Mannschaft und dazu die A-Jugend zu einer Zeit in die Halle holen und dann aber einzelne Positionen zusammen trainieren. Außerdem soll sich Nico Biermann auch um die Torhüter kümmern“, sagt Helmut Menzel.

Für Nico Biermann spricht aus Sicht der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen aber auch, dass er aufgrund seines eigenen Alters einen guten Draht zu den jungen Spielern hat und er darüber hinaus schon einen Großteil der Mannschaft aus seiner aktiven Zeit und seiner Trainerarbeit kennt. „Nico will bei uns noch mehr Erfahrung sammeln, nachdem er seine eigene aktive Karriere ja bereits früh beenden musste. Da werden wir sicher alle von profitieren“, so der HSG-Trainer.

(SNö)
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