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Sportpolitik in Duisburg: Nein zur Gewalt, ja zur Kanu-WM

Sportpolitik in Duisburg : Nein zur Gewalt, ja zur Kanu-WM

Am Donnerstag traf sich der Vorstand des Stadtsportbundes Duisburgs mit den Duisburger Landtagsabgeordneten der SPD um den NRW-Innenminister Ralf Jäger. Wichtige Themen waren unter anderem Gewalt im Fußball und die Unterstützung der Sportschule Wedau.

"Fast jeden Montagmorgen, wenn ich den Sportteil der Zeitung aufschlage, lese ich Berichte oder Meldungen über Spielabbrüche und andere Formen der Gewalt im Fußball. Das wollen wir ändern", erklärt Rainer Bischoff, Landtagsabgeordneter der SPD, selbstbewusst. Leichter gesagt, als getan — die Idee wirkt auf den ersten Blick zwar nicht kreativ, aber recht ambitioniert: "Wir werden einen runden Tisch installieren und unseren Blick vor allen Dingen auf die gesellschaftlich-relevanten Gwaltdelikte fokussieren."

 Auch Rainer Bischoff, Landtagsabgeordneter der SPD, stand Rede und Antwort.
Auch Rainer Bischoff, Landtagsabgeordneter der SPD, stand Rede und Antwort. Foto: Probst, Andreas

Anders gesagt, jegliche Gewalt, die rund um das Spielfeld geschieht, ist für die Politiker von Interesse. Gespräche haben schon mit Oberbürgermeister Sören Link stattgefunden, dabei soll es aber nicht bleiben. Ob Polizei, Schiedsrichter, Trainer, Verbände — der Austausch soll möglichst weitläufig sein.

Sportschule Wedau wird modernisiert

Ein anderes, weitaus erfreulicheres, Thema, war die Kundgabe vom NRW-Innenminister Jäger, dass die Landesregierung die Sportschule Wedau mit einer Finanzspritze von 8,5 Millionen euro untersatützen wird. "Wir haben eine der wichtigsten Fußballtalentschmieden Deutschlands hier in Duisburg und wir untersützen diese natürlich gerne bei der Modernisierung", sagt Jäger. Hoffnung, dass der Deutsche Fußballbund seinen Stützpunkt nach Wedau verlegt, besteht auch noch. Wenn auch gedämpft: "Wir haben gehört, dass Frankfurt favorisiert wird", erklärt Bischoff.

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Zusätzlich wurde auch noch die in 2013 stattfindende Kanu-WM thematisiert, auch dort scheinen Sorgen unbegründet zu sein — zumindest in finanzieller Hinsicht. Jäger deutete an, dass man sich zwar nioch in Gesprächen befinde, aber auch auf einem sehr guten Weg.