MSV Duisburg: MSV: Der Countdown läuft

MSV Duisburg: MSV: Der Countdown läuft

Die Fans hoffen auf einen guten Ausklang dieser Saison und darauf, dass es Sportdirektor Bruno Hübner gelingen möge, für die nächste Spielzeit eine Mannschaft zu "bauen", die mithalten kann.

Viele Fans fragen sich, wie der MSV die Zweitliga-Saison beendet. Mancher glaubt, dass die Mannschaft kaum noch verlieren wird auf der restlichen Strecke bis Mai. Weil sie unbeschwert und deshalb ohne Druck aufspielen kann. Vielleicht geht's noch mal in Augsburg daneben, aber wohl sicher nicht beim kommenden Auswärtsspiel am Ostersamstag beim Tabellenletzten in Ahlen. Ein anderer Diskussionsstoff ist der: Wie sieht das personelle Gesicht des Teams in der nächsten Spielzeit aus? Darüber beginnen in Kürze die üblichen Spekulationen.

Sicher ist, dass Raphael Koczor, Frank Fahrenhorst, Björn Schlicke, Olivier Veigneau, Bruno Soares, Sven Theißen, Mihai Tararache, Adam Bodzek, Kevin Schindler (ausgeliehen aus Bremen), Olcay Sahan, Nicky Adler und Srdjan Baljak noch unter Vertrag stehen. Höchstens der aus Mainz gekommene Serbe könnte eine hohe Ablösesumme erzielen, wenn die Auflagen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) allzu strengen Maßstäben unterliegen sollten. Sie werden in diesem Monat erwartet. Entsprechende Gespräche müssen Aufschluss darüber bringen, wer weg will oder weg soll.

  • Fotos : 2. Bundesliga 09/10: MSV Duisburg - TuS Koblenz

16 Kontrakte dagegen laufen aus. An erster Stelle die von Tom Starke, Christian Tiffert, Ivo Grlic bis hin zum vom VfL Wolfsburg ausgeliehenen Caiuby. "Überredet" werden zu einer weiteren Zusammenarbeit könnten Grlic, Marcel Herzog, Bernd Korzynietz, Tiago oder Kristoffer Andersen. Nachwuchsleute wie Kevin Grund oder Matthias Tietz, deren Bindungen an den Verein ebenfalls auslaufen, gehören zu diesem Kreis. An Sportdirektor Bruno Hübner liegt es, eine Mannschaft zu "bauen", die dem Anspruch gerecht werden kann, in der Liga sportlich mitzuhalten. Das wird schwer, weil die finanziellen Mittel begrenzt sein werden. Der Etat dürfte drastisch herunter gefahren werden. Etwa fünf Millionen wird er wohl nur noch betragen. Damit sind keine großen Sprünge zu machen. An Hübners Geschick, junge, vielleicht noch namenlose, aber hoch ehrgeizige Spieler zu verpflichten, die sich Sporen verdienen wollen, wird es also auch liegen. Beispiele, etwa bei St. Pauli oder Kaiserslautern in dieser Saison, gibt es genug.

(RP)
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