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Fußball: MSV II: Zittersieg gegen Ahlen

Fußball : MSV II: Zittersieg gegen Ahlen

Der MSV Duisburg II bleibt in der NRW-Liga weiter auf der Erfolgsspur. Der 2:1 (2:1)-Sieg über den ehemaligen Zweitligisten Rot-Weiß Ahlen war der achte Zebra-Erfolg in Serie.

Damit bleibt die Mannschaft von Trainer Djuradj Vasic Tabellenzweiter. Weil aber auch die direkten Verfolger SF Siegen (4:0 in Erndtebrück) und SSVg. Velbert (4:1 in Dornberg) punkteten, ist die direkte Qualifikation für die Regionalliga noch längst nicht in der Tasche. Allerdings patzten am 26. Spieltag die Mannschaften gleich hinter dem Spitzenquartett. Aachen II (0:2 in Rhynern) und Bielefeld II (1:4 in Köln) kassierten Pleiten, der KFC Uerdingen holte in Speldorf (1:1) lediglich einen Punkt.

Die MSV-Reserve tat sich gegen den designierten Absteiger aus Westfalen über die gesamte Spielzeit schwer. Ohne etliche Stammkräfte dauerte es seine Zeit, ehe die MSV-Offensive in Schwung kam. Nach einigen guten Versuchen war es dann nach 20 Minuten soweit. Mike Hibbeln sorgte nach Vorarbeit von Daniel Somuah für das verdiente 1:0 der Hausherren. In der Folge hätte der MSV seine Führung mehrfach ausbauen können, allerdings war die Chancenauswertung vor gerade einmal 100 Zuschauern an der Westender Straße mehr als schwach.

Fünf Minuten vor der Halbzeit klappte es doch. Linksfuss Sergej Karimow, der mittlerweile eine feste Größe in der "Zweiten" ist, sorgte für den zweiten Treffer. Das brachte aber nicht mehr Ruhe ins MSV-Spiel. Stattdessen kamen die Gäste, die bis dato nicht ein einziges Mal vor das von Roland Müller gehütete Tor gekommen waren, noch vor der Halbzeit zum Anschlusstreffer durch Stürmer Fatmir Ferati.

Wer nach der Pause eine Leistungssteigerung der Zebras erwartete, der sah sich getäuscht. Während der zweiten 45 Minuten gab es auf beiden Seiten nicht eine echte Torchance. Beide Teams neutralisierten sich, wobei der MSV die Partie aber immer im Griff hatte. Positiv zu erwähnen: MSV-Profi Markus Bollmann stand erstmals nach seiner Verletzung wieder auf dem Platz und hielt 90 Minuten problemlos durch. Der Innenverteidiger war der Ruhepol in der Abwehr und wirkte sehr routiniert.

(knue)