1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg
  4. Sport

Fußball: MSV II: "Volle Lotte gegen Lotte"

Fußball : MSV II: "Volle Lotte gegen Lotte"

Nach vier Spielen ohne Sieg scheint der MSV Duisburg II auf einem der Abstiegsplätze in der Fußball-Regionalliga festgefroren. Platz 17 macht derzeit wenig Freude. Morgen schaut dann auch noch der Tabellenführer, die Sportfreunde Lotte, an der Westender Straße vorbei.

Der Gegner bietet die "Creme de la Creme" der Liga auf, sagt MSV-Trainer Wölpper und verweist darauf, dass Lotte seit 19 Spielen nicht mehr verloren hat.

Die Mannschaft von Trainer Maik Walpurgis begann ihre Serie ausgerechnet mit dem 2:0 daheim gegen die Meidericher. Ein Unentschieden, so wie es der MSV II am vergangenen Sonntag beim Wuppertaler SV Borussia geholt hat, wäre da schon mehr als ein Achtungserfolg. Nur, respektable Leistungen allein helfen nicht weiter. Die Zebras brauchen Siege. Also: "Volle Lotte gegen Lotte!"

In der Tat, die Mannschaft steht "richtig unter Druck" und fühlt sich zugleich unter Druck gesetzt. Der Coach rechnet damit, dass Lotte dominant auftritt und die Meidericher in eine kompakte, eher defensive Spielweise presst. Wölpper sieht die kommenden Aufgaben im Rennen um den Klassenerhalt zugleich als Lernprozess: "Wir können jetzt sehen, wer mit dem Druck umgehen und die notwendigen Dinge umsetzen kann." Antonio da Silva, Valeri Domovchiyski und Dzemal Berberovic sollten dies mit Sicherheit können. Die drei Profis spielten am Sonntag in Wuppertal. Berberovic habe sich von selbst angeboten, "weil er unbedingt dabei sein wollte", so Wölpper über den "alten Haudegen".

Ob der wieder vorbeischaut, bleibt abzuwarten. Der Abwehrmann zog sich eine Rippenprellung zu. Zudem hat sich Mike Hibbeln eine Grippe eingefangen und Marcel Kalski musste sich zwei Weisheitszähne ziehen lassen. Dem Coach gehen damit ein wenig die Stürmer aus. Und das in einer Mannschaft, die sich ohnehin schwer tut, Tore zu schießen. Klaus Gjasula sitzt nach wie vor seine Rotsperre aus dem Schalke-Spiel ab. Daniel Somuah und Hennig Schöne sind nach langen Verletzungspausen ins Training zurückgekehrt. Beide brauchen aber noch Zeit, bis sie für einen Einsatz in Frage kommen.

(kew)