Lokalsport: MSV-Frauen wollen gegen Essen in die Erfolgsspur

Lokalsport : MSV-Frauen wollen gegen Essen in die Erfolgsspur

Um 14 Uhr wollen die Zebras am Sonntag im PCC-Stadion gegen die SGS Essen den viel beschworenen Knoten endlich zum Platzen bringen. Keine Frage: Im Vergleich zu früheren Zeiten ist die Brisanz des Duisburg-Essener Duells geschwunden. Fast schon vergessen das Jahr 2009, als die damalige Schönebeckerin Steffi Weichelt mit drei Toren den 3:2-Sieg der SGS in Homberg sicherte - jene drei Punkte fehlten dem FCR 2001 am Ende zum Meistertitel. Neben der längst in Zebrastreifen auflaufenden Weichelt haben von den aktuellen MSV-Leistungsträgerinnen im Laufe der Zeit noch Marina Himmighofen sowie vor der Saison Vanessa Martini die Seiten gewechselt.

Dass er gerade sie nicht mit dem Derbycharakter zusätzlich anspornen muss, weiß Chefcoach Christian Franz-Pohlmann gut genug. Er will aber auch nicht die vermeintlich prekäre Lage mit noch immer null Punkten nach fünf Spieltagen ins Feld führen: "Das ist bei uns kein Thema, wir sprechen nicht über die Tabelle. Wir wissen, dass wir außer in der ersten Hälfte in Bremen bisher in jedem unserer Spiele an die Leistungsgrenze gegangen sind." Also das, was der Trainer sehen will.

Wenn Franz-Pohlmann sagt, dass "noch nichts passiert" ist und auch nach dem Spiel am Sonntag effektiv nichts passiert sein wird, stimmt das natürlich. Das rettende Ufer ist - nicht zuletzt aufgrund der Schwäche der direkten Konkurrenz aus Jena und Köln - noch immer in nächster Nähe; schon ein Punkt, der für die Zebras gegen den spielstarken Rivalen aus der Nachbarschaft ein Erfolg wäre, könnte das Team auf einen Nichtabstiegsplatz hieven.

(RP)
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