Fußball: MSV-Frauen sollen sich belohnen

Fußball : MSV-Frauen sollen sich belohnen

Eine Sieg beim Aufsteiger in Bremen wäre wichtig für die Moral,

Bei den Männern ist es ein Klassiker: Werder Bremen gegen den MSV Duisburg - da gab es in der Vergangenheit schon diverse heiße Duelle. Im Frauenfußball steigt dieser Vergleich nun zum ersten Mal; genauer gesagt hat auch vor Zebra-Zeiten noch nie eine Duisburger Erstvertretung auf dem legendären Platz 11 der Hansestadt gekickt. Morgen um 14 Uhr ändert sich diese Statistik, wenn der Aufsteiger zur Bundesliga das Team aus dem Ruhrgebiet empfängt. Der runderneuerte MSV ist mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet - beide fielen in Freiburg und daheim gegen Potsdam mit einem 0:1 jeweils knapp aus und waren auch nicht zwingend notwendig.

Die Bremerinnen sind ihnen momentan schon ein Stückchen voraus: Mit dem 2:2 in Jena am zweiten Spieltag hat Werder immerhin den ersten Punkt aufs Konto gepackt. Ein Video dieser Partie hat sich MSV-Coach Christian Franz-Pohlmann natürlich angeschaut; in den Vordergrund stellt er die daraus gewonnenen Erkenntnisse allerdings nicht: "Wir müssen uns ganz allein nach unserem Plan richten, an dem wir zehn Tage lang gearbeitet haben, und die notwendige Leidenschaft auf den Platz bringen.

" Dann soll es zunächst einmal mit dem ersten Torerfolg der Saison klappen - und dann auch am besten mit den ersten drei Punkten, die gegen einen vermutlich direkten Konkurrenten im Rennen um den Klassenerhalt schon eminent wichtig sein dürften. "Fußballerisch haben wir schon einen riesigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Jetzt ist es wichtig, dass die Mädels sich für den Aufwand, den sie leisten, auch belohnen", so Franz-Pohlmann. Gestört wurde die Vorbereitung durch die Abstellungen zu den diversen Nationalmannschaften; unter anderem fehlten mit Virginia Kirchberger und Lucia Harsanyova die beiden Innenverteidigerinnen.

Beim daheim gebliebenen Personal gab es ein paar Blessuren, die rechtzeitig auskuriert werden sein sollen. In zwei Fällen könnte das eng werden.

(T.K.)
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