Motorsport: Kein Start nach Maß für den Duisburger Benjamin Leuchter

Motorsport : Schwieriger Auftakt für Benjamin Leuchter

Weil es im Qualifying nicht lief, kam der AMC-Pilot auf dem engen Stadtkurs in Marrakesch beim FIA-Tourenwagen-Weltcup nicht über den 16. Rang hinaus.

Das lief nicht ganz nach Plan für Benjamin Leuchter. Der Rennfahrer des AMC Duisburg verpasste in Marokko zum Auftakt des FIA-Tourenwagen-Weltcups (WTCR) die ersten Punkte. Auf dem engen Stadtkurs im Marrakesch standen drei Rennen an. In dem wohl stärksten Starterfeld in der Geschichte des Tourenwagensports betrat der Hochfelder Neuland. Im VW Golf GTI TCR desTeams Sébastien Loeb Racing belegte er im ersten Rennen Rang 16. Die Plätze 23 und 20 sprangen tags darauf heraus.

„Das war ein schwieriges Wochenende. Wir konnten im Qualifying nicht die volle Leistung abrufen und hatten noch Abstimmungsprobleme mit den neuen Reifen“, sagte der 31-Jährige. „Im Rennen sah es schon viel besser aus. Aber wenn du dich nicht für einen der vorderen Startplätze qualifizierst, hast du auf diesem engen Kurs kaum Chancen, nach vorne zu kommen.“

Am kommenden Wochenende steht der zweite Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring an. Nicht nur Benjamin Leuchter wird mit Andreas Gülden auf dem Golf TCR GTI desTeams Max Kruse Racing beim am Start sein. Auch seine Clubkollegen Michael Bohrer (AVIA Racing) im Clio RS Cup und Maximilian Götz auf dem AMG Mercedes GT3 werden wieder um Meisterschaftspunkte fighten. Hinzu kommt Lance David Arnold, der im SPS Mercedes GT3 in der gleichen Klasse startet wie Götz.

„Ich freue mich sehr, nach meinem Debüt-Wochenende in der WTCR nun zurück am Nürburgring zu sein“, sagte Leuchter nach der Rückkehr aus Nordafrika. „Nach unserem Ausfall wegen eines technischen Defektes beim ersten VLN-Lauf haben Andy Gülden und ich noch eine Rechnung offen.“

Das Zeittraining auf dem Nürburgring beginnt morgens um 8.30 und dauert eineinhalb Stunden. Von 10.30 bis 11 Uhr findet der Pitwalk statt. Dann geht es zur Startaufstellung und um 12 Uhr wird das Rennen über vier Stunden freigegeben.

(TSP/the)
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