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Eishockey: Mit Fritzmeier weiterarbeiten!

Eishockey : Mit Fritzmeier weiterarbeiten!

Am Abend schickt Bülent Aksen regelmäßig Nachrichten rum, wer nun auch in Zukunft weiter beim Eishockey-Oberligisten EV Duisburg spielt.

Sieben Mann sind es inzwischen, darunter Säulen des Teams wie die Verteidiger Michael Hrstka und Markus Schmidt. Gern würden wir noch den Namen von Torhüter Björn Linda bei der abendlichen Prüfung der Post lesen. Der Keeper ist ohne Frage ein Garant des diesjährigen Erfolgs.

Doch zunächst ist anderes von Bedeutung: Wenn der Pressesprecher so seine Erfolgsnachrichten abschickt, dann zitiert er nicht nur Teammanager Matthias Roos, sondern auch Trainer Franz Fritzmeier.

Es scheint offenbar kaum einer besonderen Erwähnung wert, dass der 31-jährige Jungtrainer auch weiterhin die Mannschaft führt. Warum auch nicht? Der Assistent übernahm kurzfristig für Andreas Lupzig, der vor dem Saisonstart das Handtuch war.

Dem Debütanten gelang es, eine Mannschaft ohne Stars zu einer schlagkräftigen Einheit zu formen. Deutlich zu erkennen, dass die Blöcke mit Struktur und taktischer Idee ihrer Arbeit nachgehen. Obwohl selbst noch Trainerlehrling gelang es Franz Fritzmeier, seine Talente auszubilden. Mit dem Mann weiterarbeiten zu wollen, scheint wirklich kaum des längeren Nachdenkens wert. kew

(kew)