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Handball: Mission: Klassenerhalt

Handball : Mission: Klassenerhalt

Sowohl für den OSC Rheinhausen, als auch für Hamborn 07 geht es am Wochenende darum, in ihrer Liga zu bleiben. Während der OSC bis zum Schluss kämpfen muss, haben die „Löwen“ am Sonntag Matchball.

Wenn der Name der Spielvereinigung Ibbenbüren fällt, bekommen viele Spieler des OSC Rheinhausen vor Schreck immer noch eine Gänsehaut. Alleine die Spiele der Vorsaison reichen als Erinnerung aus. Daran, dass es Spiele gibt, die man am liebsten vergessen möchte. Nachdem der OSC in der Vorsaison schon in Ibbenbüren enttäuschte, dort aber nur knapp verlor, folgte eine desolate Vorstellung im Rückspiel, als die Rheinhauser vor ihrem eigenen Publikum in der rappelvollen Halle an der Krefelder Straße in allen Belangen enttäuschten und mit dem Resultat von 26:31 deutlich besser bedient wurden, als es das Spiel seinerzeit erfordert hätte. Am Sonntag (16 Uhr) kommt es an selber Stelle zur Neuauflage und sowohl für den OSC, als auch für den Gegner aus dem Münsterland geht es dabei um kein geringeres Ziel als um den Klassenerhalt.

Es geht ums Überleben

„Es bleibt nur zu hoffen, dass unsere Spieler ihre Nerven im Griff haben. Mit einem Sieg gegen Ibbenbüren könnten wir einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen“, so die Einschätzung von OSC-Pressesprecher Günter Ruddies. Doch auch der Gegner hat die Punkte dringend nötig. Im Falle einer Niederlage in Rheinhausen würde auch die Spielvereinigung noch einmal in höchste Nöte rutschen. Die Mannschaft von Trainer Holger Krimphove war noch vor wenigen Wochen deutlich im Soll, bevor die Truppe zu einer beispiellosen Talfahrt von fünf Niederlagen in Serie ausholte. Fest steht also: Wer am Sonntag gewinnt, ist aus dem Gröbsten raus, dem Verlierer drohen bis zum Saisonabschluss noch hektische Wochen.

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Hamborn kann alles klar machen

Eine Liga tiefer ist Oberligist Hamborn 07 bereits einen Schritt weiter. Mit dem Erfolgserlebnis des vergangenen Wochenendes gegen Hiesfeld droht den Löwen nur noch theoretisch der Sturz in die Verbandsliga. Am Sonntag um 11.15 Uhr empfangen die Hamborner in aller Voraussicht nach prall gefüllter Halle den Neusser HV, der bereits so gut wie sicher abgestiegen ist. Gelingt der Mannschaft von Trainer Werner Enders ein Sieg, wäre der Ausgang der Partie mit dem letzten Konkurrenten HSG Düsseldorf praktisch uninteressant, da die „Löwen“ den direkten Vergleich mit den Landeshauptstädtern mit einem Sieg und einem Remis für sich entschieden hatten.

In den tieferen Klassen der Verbands- und Landesliga sind alle Entscheidungen gefallen. Der VfL Rheinhausen (Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen) und der TV Aldenrade (Heimspiel gegen Spitzenreiter und Aufsteiger SG Dülken) konkurrieren nur noch um kosmetische Belange. Im drittletzten Spiel vor der Rückkehr in die Landesliga muss die als Absteiger bereits feststehende HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen zu Hause gegen die HSG Mülheim/Oberhausen antreten.

Auch die zweite Mannschaft des OSC Rheinhausen sieht die verbleibenden Spiele in der Landesligasaison nur noch als Trainingslauf für die Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Die Rheinhauser Mannschaft des scheidenden Trainers Ralf Wolter muss am Samstag (20 Uhr) zum SV Neukirchen, der theoretisch sogar noch in die Abstiegszone rutschen könnte.

(RP)