Fußball Ligeneinteilung eint Duisburger Bezirksligisten

Duisburg · Der Verbandsfußballausschuss um den Vorsitzenden Wolfgang Jades (Moers) hat die Gruppeneinteilungen für die nächste Spielzeit veröffentlicht. Neben der Oberliga Niederrhein wurden die jeweils qualifizierten Vereine in drei Landesligen und erstmalig nur noch acht Bezirksligen eingeteilt. Außerdem wurden die Auf- und Abstiegsregeln festgelegt.

Stadt-Pokal in Duisburg
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Aus Duisburger Sicht wird sich einiges ändern. In der Oberliga Niederrhein, die zum Unmut der meisten Vereine erneut mit 20 Mannschaften startet, sind mit dem VfB Homberg und dem MSV Duisburg II zwei Teams aus dem Stadtgebiet vertreten. Neben den Absteigern MSV II und FC Kray kommen die Aufsteiger VfB Hilden, PSV Wesel-Lackhausen, TuS Bösinghoven und Rot-Weiss Essen II dazu.

Außerdem nimmt der Wuppertaler SV, der vor kurzem Insolvenz anmeldete, an der Oberliga teil. Als Meisterschaftsfavoriten gelten TuRU Düsseldorf und Ratingen 04/19 sowie der WSV. Am Ende der Spielrunde steigen aus der Oberliga Niederrhein grundsätzlich die vier Teams mit der geringsten Punktezahl und Platzierung in die Landesliga ab. In weiteren Fällen kann sich der Abstieg auf bis zu sieben Klubs erhöhen.

In der Landesliga gehen mit Hamborn 07 (Absteiger aus der Oberliga), Viktoria Buchholz, FSV Duisburg und dem Duisburger SV 1900 gleich vier Duisburger Teams an den Start. Sie spielen weiterhin in der Gruppe 3, treffen jedoch auf andere Gegner als im Vorjahr. Neben den Bocholter Mannschaften bekommen es die Duisburger mit Mannschaften aus Essen, Mülheim, Oberhausen und Bottrop zu tun. Dafür starten langjährige Kontrahenten wie der 1. FC Kleve, SV Straelen oder VfL Tönisberg in anderen Gruppen. Die drei Gruppenersten steigen direkt in die Oberliga Niederrhein auf. Außerdem steigen mindestens fünf Mannschaften aus jeder der drei Gruppen in die Bezirksliga ab. Diese Zahl kann sich noch auf sechs Absteiger pro Gruppe erhöhen.

Auch in der Bezirksliga ändert sich einiges. Während in der vergangenen Spielzeit die Duisburger Vereine noch auf drei Gruppen verteilt waren, starten nun alle Mannschaften aus dem Stadtgebiet gemeinsam in der Gruppe 8. Auch der VfB Homberg II trifft demnach auf die weiteren Duisburger Teams, für die es unter anderem nach Moers, Sonsbeck und Dinslaken geht. Am Ende der Spielrunde steigen die acht Gruppensieger in die Landesliga auf. Aus der Duisburger Gruppe steigen sieben Teams ab. Die Gruppeneinteilung im Überblick:

Oberliga Niederrhein

TuRU Düsseldorf, Rot-Weiß Oberhausen II, Ratinger Germania, SV Hönnepel-Niedermörmter, SV Sonsbeck, TV Jahn Hiesfeld, VfB Homberg, Sportfreunde Baumberg, Wuppertaler SV, VfB Hilden, VfL Rhede, VfB Speldorf, PSV Wesel-Lackhausen, SC Kapellen-Erft, ETB Schwarz-Weiß Essen, SV Uedesheim, MSV Duisburg II, TuS Bösinghoven, FC Kray, Rot-Weiss Essen II

Landesliga, Gruppe 3

Spfr. Hamborn 07, VfB Bottrop, Mülheimer SV, Vogelheimer SV, Arminia Klosterhardt, Spvgg. Sterkrade-Nord, Rhenania Bottop, ESC Rellinghausen, Niederwenigern, Viktoria Buchholz, Duisburger SV 1900, 1. FC Bocholt, FSV Duisburg, TuB Bocholt, SC Bocholt, Spvgg. Schonnebeck

Bezirksliga, Gruppe 8

Sportfreunde Hamborn 07 II, Spvgg Meiderich 06/95, TuRa 88 Duisburg, SV Wanheim 1900, SGP Oberlohberg, DJK Vierlinden, SC Hertha Hamborn, Glückauf Möllen, Mülheimer FC Vatangücü, SV Genc Osman Duisburg, VfB Homberg II, GSV Moers 2, VfL Repelen, FC Meerfeld, SV Budberg, SV Borussia Veen, TuS Preußen Vluyn, SV Sonsbeck II

(spol)
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