Leipziger mit starker Defensive: Jetzt müssen die Füchse nachlegen

Eishockey-Oberligist EV Duisburg verliert in Ostdeutschland : 5:1 – Füchse Duisburg erzwingen ein drittes Spiel in Leipzig

Der EV Duisburg bleibt in den Pre-Play-offs im Rennen. Nach dem 1:2 am Freitag bei den Icefighters gewinnt er das zweite Spiel klar. Entscheidung fällt jetzt am Dienstag.

Die Füchse Duisburg haben am Sonntagabend vor eigenem Publikum dafür gesorgt, dass die Saison für sie noch nicht vorüber ist. Sie gewannen das zweite Spiel der Pre-Play-offs gegen die Leipziger Icefighters mit 5:1 (3:0, 0:1, 2:0) und erzwangen nach dem 1:2 (0:2, 1:0, 0:0) am Freitag in der ersten Partie der Best-of-Three-Serie ein entscheidendes drittes Spiel. Das steigt am Dienstag in Leipzig. Andre Huebscher, Michael Fomin, Diego Hofland, Steven Deeg und Sam Verelst schossen die EVD-Tore.

Am Freitag lag Leipzig nach 31 Sekunden bereits vorne. Ausgerechnet heißt es in diesen Momenten: Ausgerechnet Stephan Tramm, Bruder von Füchse-Verteidiger Jan Tramm, ließ die Leipziger „Blaue Wand“ zum ersten Mal jubeln. Kurz darauf gerieten Icefighter Erek Virch und EVD-Stürmer Sam Verelst aneinander und fanden sich auf der Strafbank wieder. Ohnehin kassierten beide Mannschaften zahlreiche Strafzeiten – eine davon führte auch zum 2:0. Als die Gäste gerade eine Sekunde komplett waren, traf Kenneth Hirsch, nur gut sechs Minuten waren gespielt. In der Folge war Leipzig die tonangebende Mannschaft. Vereinzelte Chancen durch Steven Deeg (9.) und Alexander Eckl, dessen Schuss aus dem Slot geblockt wurde (19.), waren zu wenig, um Leipzig in Bedrängnis zu bringen.

Eine Schrecksekunde erlebten die Duisburger in der 25. Minute, als André Huebscher nach einem Bandencheck liegen blieb und nach längerer Unterbrechung von seinen Mitspielern vom Eis geführt werden musste. Schiedsrichter Erol Posacki beließ es bei zwei Minuten – zum Glück für Huebscher konnte der Stürmer kurz darauf wieder mitspielen.

Doch auch weiterhin waren die Füchse nicht zwingend genug, setzten auch im Körperspiel zu selten eine Duftmarke. Aber: Optisch waren die Duisburger nun besser, was sich auch im Schussverhältnis niederschlug. In der 37. Minute kam der EVD heran: Ein Powerplay blieb zwar ungenutzt – doch sechs Sekunden, nachdem die Icefighters wieder komplett waren, verkürzte Artur Tegkaev auf 1:2 (37.).

Im Schlussdrittel waren die Chancen zum Ausgleich da. In der 51. Minute kam Diego Hofland aus dem Slot zum Abschluss – kurze Zeit später verzog Tegkaev knapp. Leipzig machte nach vorn nur das nötigste, stand aber gut in der Defensive und bot den Füchsen wenig Raum.

Icefighters Leipzig – EV Duisburg 2:1 (2:0, 0:1, 0:0). Tore: 1:0 (0:31) Stephan Tramm (Albrecht, Schneider), 2:0 (6:02) Hirsch (Seifert, Stephan Tramm), 2:1 (36:35) Tegkaev (Pisarik). Strafen: Leipzig 14 + 10 (Virch), Duisburg 10 + 10 (Verelst). Zuschauer: 1612.