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Frauenfußball: Leipzig zum Dritten: FCR hat die Spitze im Blick

Frauenfußball : Leipzig zum Dritten: FCR hat die Spitze im Blick

Aller guten Dinge sind drei. Das ist in zweifacher Hinsicht Wunsch und Ziel des Frauenfußball-Bundesligisten FCR 2001 Duisburg, wenn das Team heute um 17 Uhr bei Lokomotive Leipzig aufspielt.

Denn einerseits hofft die Mannschaft von Trainer Marco Ketelaer, dass die Partie im dritten Anlauf endlich ausgetragen werden kann, mehr aber noch auf drei Zähler, womit die Punktgleichheit zum Spitzenreiter Turbine Potsdam hergestellt wäre.

Nach dem Bundesligaspielplan ist es offiziell das erste Spiel in der Rückrunde. Zweimal vereitelten die schlechten Platzverhältnisse im Osten die Austragung. Als der FCR-Tross gestern die Reise nach Leipzig antrat, gab es aber keine Besorgnis wegen eines erneuten Spielausfalls.

Legt man die Statistik zugrunde, sollte am Sieg des Duisburger Gastes kein Zweifel bestehen. Denn Leipzig, auf dem vorletzten Tabellenplatz rangierend, hat im eigenen Bruno-Plache-Stadion in dieser Spielzeit weder einen Punkt ergattert, noch einen einzigen Treffer erzielt, und die drei Siege sämtlich auswärts geholt. Dass das mit der Statistik jedoch eine unzuverlässige Sache ist, musste der FCR am letzten Sonntag beim glücklichen 1:0-Erfolg in Leverkusen feststellen. Denn die Werkself hatte zuvor alle sieben Heimspiele verloren. Da hatte Ketelaers Team alle Mühe, quasi erst in letzter Minute diese Serie nicht zu unterbrechen. Das Spiel in Leverkusen hat deutlich aufgezeigt, dass es heute wohl einer spielerischen Steigerung bedarf. Da ist es natürlich ein Handicap, dass die in Leverkusen schmerzlich vermisste Linda Bresonik wohl erneut nicht auflaufen kann. Dazu kommt, dass die bewährte Abwehrkette umgestaltet werden muss, denn Außenverteidigerin Marina Himmighofen kann die Reise nach Leipzig aus beruflichen Gründen nicht mitmachen. Mit Petra Hogewoning oder der gelernten Abwehrspielerin Nina Windmüller bieten sich aber passable Alternativen an. Siegeswillen, Durchsetzungsvermögen und Kampfkraft sind das Credo des FCR-Trainers. "Wir haben in Leverkusen an den Sieg geglaubt, und so werden wir auch in Leipzig auftreten. Wir kennen Stärken und Schwächen des Gegners und wollen das Spiel bestimmen."

Das Hinspiel im August des vergangenen Jahres, gewann der FCR durch Treffer von Alexandra Popp und Stefanie Weichelt mit 2:1.

(mac)