Wasserball Kein Gradmesser

Der ASC Duisburg setzt in der Wasserball-Bundesliga seine Kantersieg-Serie fort. Gegen den SC Magdeburg gab’s einen 20:4-Erfolg. Derweil musste der DSV 98 seine Hoffnungen auf die Teilnahme an der Meisterrunde begraben.

Der ASC Duisburg spult in der Vorrunden-Gruppe 2 der Wasserball-Bundesliga weiter sehr souverän sein Pflichtprogramm ab. Der dritte Spieltag brachte den dritten Kantersieg. Im Auswärtsspiel gegen den SC Magdeburg leuchtete bei der Schlusssirene aus Sicht der „Amateure“ ein 20:4 (6:0, 4:1, 5:0, 5:3) auf der Anzeigentafel. Bereits im ersten Duell hatte Magdeburg mit 8:16 das Nachsehen gehabt.

„Eine ansprechende Leistung“

„Meine Mannschaft hat diesmal noch eine Schippe draufgepackt“, so ASCD-Trainer Arno Troost, dessen Team den heimstarken, spielerisch aber sichtlich beschränkten Gastgebern in der rappelvollen Dynamo-Schwimmhalle umgehend den Wind aus den Segeln nahm. Entschieden war die Partie quasi bereits nach dem ersten Viertel. Die Konzentration konnte der Vizemeister danach aber aufrechterhalten und das Resultat überdeutlich gestalten. „Sicherlich war der Gegner noch kein echter Gradmesser. Trotzdem kann ich den Jungs ein Lob für ihre Leistung aussprechen“, befand Troost, der beruhigt feststellen durfte, dass auf die Akteure aus der „zweiten Reihe“ jederzeit Verlass ist. Die Ausfälle von Paul Schüler und Marek Debski jedenfalls wurden kompensiert.

Weiter geht’s für den ASCD nun bereits am kommenden Freitag. Dann bitten die neuformiersten SSF Aegir Uerdingen ins Krefelder Waldseebad.

98er müssen die Meisterrunde abhaken

Vier von sechs Partien hat der DSV 98 in der Vorrunden-Gruppe 2 absolviert. Schon jetzt steht fest: Die Teilnahme an der Meisterrunde, für die sich die beiden Erstplatzierten der vier Gruppe qualifizieren, müssen die Schützlinge von Bernd Weyer abhaken. Zwar setzten sie sich am Samstag gegen Hellas Hildesheim mit 13:7 (3;1, 2:1, 5:1, 3:4) durch, doch gestern gab es im Duell mit dem direkten Konkurrenten SG W98/Waspo Hannover erneut eine Niederlage. Diese fiel mit dem 6:7 (2:1, 1:2, 2:3, 1:1) denkbar knapp aus. Von Beginn an lagen die Blau-Weißen in Front. Auch Mitte des dritten Viertels waren die Weichen beim Stande von 5:4 auf Sieg gestellt. Ein Ergebnis, das die Hoffnung auf Platz zwei am Leben gehalten hätte. Doch binnen vier Minuten traf Hannover drei Mal und verpasste den 98ern damit einen herben Dämpfer, von dem diese nicht mehr erholen sollten.

(RP)
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