1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg
  4. Sport

Judo: Judo: PSV kämpft international

Judo : Judo: PSV kämpft international

Der Polizei-Sportverein richtet am Wochenende zum 14. Mal sein Turnier für die besten Nachwuchs-Judoka zwischen 12 und 14 Jahren aus. Am Start sind Sportler aus dem Bundesgebiet und den europäischen Nachbarländern.

Alle Jahre wieder bietet der PSV Duisburg jungen Judotalenten aus ganz Deutschland und einigen europäischen Ländern eine große Bühne. Am Samstag und Sonntag trägt der Polizei-Sportverein das Internationale Turnier der männlichen U15-Jugend (Jahrgänge 1998/99) in der Sporthalle der Gesamtschule Süd in Großenbaum aus. Gekämpft wird in elf Gewichtsklassen auf vier Kampfflächen.

Beim offiziellen Sichtungsturnier des Deutschen Judo-Bundes gehen ab Samstag dann knapp 300 Sportler an den Start. "Mit den Meldezahlen sind wir vollkommen zufrieden. Zum 14. Mal ist das Turnier nun international. Davor nahmen ausschließlich deutsche Sportler teil. Auch wenn wir bei der Organisation und Durchführung mittlerweile eine gewisse Routine besitzen, freuen wir uns jedes Jahr aufs Neue", erklärt PSV-Abteilungsleiter Erik Gruhn.

Das PSV-Turnier hat sich längst einen Namen in der Judo-Szene gemacht. Zahlreiche deutsche und ausländische Judoka, die heute auf internationalem Parkett erfolgreich kämpfen, haben in Großenbaum ihre ersten Wettkämpfe absolviert. "Mit Ausnahme des Saarlandes sind aus allen Bundesländern Teilnehmer gemeldet. Hinzu kommen zahlreiche internationale Kämpfer", berichtet Gruhn. Diesmal reisen Judoka aus Serbien, Slowenien, Belgien, den Niederlanden, Schweden und Luxemburg an.

  • Das Grenzlandstadion in Mönchengladbach
    Themenwoche Sport und Freizeit : Wie es um die „Sportstadt“ Mönchengladbach steht
  • Meinolf Sprink beantwortete auf dem blauen
    Stadtsportverbands-Chef aus Neuss : „Die Vereine haben alle ein ungutes Gefühl“
  • Bayers U19-Trainer Sven Hübscher ist seit
    Fußball, Junioren-Bundesliga : U19-Trainer Sven Hübscher zieht positive Zwischenbilanz

Beim PSV läuft die Vorbereitung auf das Event des Jahres auf Hochtouren. Die Aufbauarbeiten bringen die Verantwortlichen mächtig ins Schwitzen. "Wir müssen am Freitagabend die Matten durch die halbe Stadt transportieren. Dafür haben wir rund fünf Stunden eingeplant", erklärt der gerade frisch im Amt bestätigte Abteilungsleiter.

Doch nicht nur beim PSV bereitet man sich akribisch auf das Wochenende vor. Auch der Kampfsportverein Kentai Bochum fiebert dem Turnier entgegen. Mit einer Vorführung von 22 Sportlern will der Verein die Judoka und Zuschauer bei der Eröffnungsveranstaltung am Samstag um 11 Uhr begeistern. Außerdem werden Polizeipräsidentin und Schirmherrin Elke Bartels sowie Bürgermeister Erkan Kocalar einige motivierende Worte an die jungen Talente richten, ehe es dann auf den Matten ernst wird. "Natürlich hoffen wir, dass auch Starter aus unserem Verein die Platzierungen erreichen", erzählt Gruhn augenzwinkernd.

Der PSV schickt sieben Kämpfer ins Rennen. "Vor allem Maurice Nuckelt, der sich bereits bei großen Turnieren bewiesen hat, rechne ich gute Chancen aus", so Gruhn. Wenn die PSV-Verantwortlichen am Sonntagabend die Matten wieder aus der Halle räumen, müssen die meisten Judoka erneut ihre Kräfte bündeln. Am Montag startet das jährliche Trainingscamp. "Viele reisen auch eher dafür an", weiß Gruhn, der neben der sportlichen Weiterentwicklung auch andere Vorteile im Trainingslager sieht: "Es kann passieren, dass ein Kämpfer bereits nach dem ersten Duell ausscheidet. Somit hat er einen möglichen weiten Anreiseweg nicht nur für einen Kampf, sondern auch für das Trainingscamp gemacht."

Das zweitägige Trainingsprogramm findet in der Sportschule Wedau statt. Dann sind auch Mädchen, die am Wochenende zeitgleich ein ähnliches Turnier in Bottrop absolvieren, dabei. "Derzeit sind rund 200 Teilnehmer angemeldet. Es wird nach wie vor sehr gut angenommen", freut sich Gruhn.

(tiwi)