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Wasserball: Jocks tritt als Trainer des DSV 98 zurück

Wasserball : Jocks tritt als Trainer des DSV 98 zurück

Die Bundesliga-Wasserballer des Duisburger SV 98 müssen sich auf die Suche nach einem neuen Trainer begeben. Carsten Jocks, der die Wedauer in den vergangenen beiden Spielzeiten zum Klassenerhalt führte, erklärte aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt.

Seine Tätigkeit als Teamleiter einer ortsansässigen Bank, bei der er nicht selten bis spät in den Abend terminiert ist, ließ dem früheren Vorzeige-Centerspieler keine andere Wahl. "In den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass sich meine berufliche und familiäre Situation immer schwerer mit meiner Arbeit als Bundesliga-Trainer vereinbaren ließ", erklärte Jocks: "Die Arbeit mit meiner Mannschaft hat mir im großartigen Umfeld des Vereins immensen Spaß gemacht. Allerdings muss ich mir auch eingestehen, dass ich diese Doppelbelastung dauerhaft so nicht tragen kann."

Seinem nun ehemaligen Team prophezeit der 40-Jährige eine erfolgreiche Zukunft: "Die Mannschaft ist auf einem sehr guten Weg, und ich bin mir sicher, dass in den kommenden Jahren noch einiges mehr möglich sein wird."

Künftig wird Jocks für die zweite oder dritte Mannschaft die Kappe schnüren. "Ich freue mich jetzt auch auf eine Zeit, in der Wasserball wieder mehr eine lockere Rolle in meinem Leben spielt und ich wieder selber ins Wasser steigen kann." Susanne Becker, die Wasserballwartin der 98er, dankte dem scheidenden Trainer für sein Engagement: "Ich bedauere es sehr, dass Carsten nicht mehr genügend Zeit für die Arbeit mit der Bundesliga-Mannschaft aufbringen kann. Umso mehr freue ich mich darüber, dass er uns bei der Suche nach einem Nachfolger unterstützen wird und uns auch als Spieler erhalten bleibt."

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Die Gespräche mit potenziellen Nachfolgern sollen in den nächsten Tagen geführt werden. Die letzten drei Trainer (Bernd Weyer, Christian Koke und Carsten Jocks) rekrutierte der DSV 98 aus dem Vereinsumfeld. Zu Sorin Jianu haben die 98er dem Vernehmen nach keinen Kontakt. Der Rumäne war kürzlich als Trainer des ASCD II zurückgetreten.

(kök)