Internationale Ruder-Regatta in Duisburg mit dem Deutschland-Achter

Rudern : Melderekord: Ruderregatta in Duisburg startet bereits am Freitag

Die Organisatoren müssen eine Zusatzschicht einlegen, weil knapp 1000 Ruderer gemeldet haben. Die komplette Crew des deutschen Ruderverbandes ist dabei – der Deutschland-Achter bestreitet seinen einzigen Test in Deutschland.

Die Organisatoren der Internationalen Wedau-Regatta der Ruderer am kommenden Wochenende müssen Zusatzschichten fahren. Aufgrund eines neuen Melderekordes bauten die Veranstalter einen zusätzlichen Wettkampftag ein. Die Athleten messen sich nun von Freitag, 10. Mai, bis Sonntag, 12. Mai, auf der Regattabahn im Sportpark.

Mit dabei ist die komplette Crew des Deutschen Ruderverbandes. Der Deutschland-Achter geht am Samstag und Sonntag an den Start. Der Frühjahrstest bietet Rennen in 25 Bootsklassen. Dazu kommt der Saisonauftakt der Ruder-Bundesliga mit 26 Teams.

Thomas Küpper, Vorsitzender des Vereins International Wedau-Regatta, freut sich über das große Interesse. „Als wir Bilanz gezogen haben, stellten wir fest: Das ist ein Rekord-Meldeergebnis. Insgesamt knapp 1000 Ruderer nutzten den Test zur Formüberprüfung. So viele waren es noch nie.“

Das bedeutete zugleich einen Umbau der Wettkampfplanung: Es stehen jetzt 214 Läufe auf dem Programm. Deshalb beginnt die Regatta bereits am Freitag um 17 Uhr mit zwei Stunden für weitere Vorläufe. Am Samstag und Sonntag geht es jeweils um 8.30 Uhr los. Das letzte Rennen am Samstag wird um 20 Uhr gefahren.

Beim Blick auf die Meldeliste fallen Thomas Küpper einige Besonderheiten auf: „Dass der Deutsche Ruderverband sein komplettes Team schickt, wussten wir. Wir fühlen uns auch geehrt, dass der Achter seinen einzigen Test in Deutschland bei uns fährt.“ Was Küpper ein wenig überrascht hat, ist die Tatsache, dass erstmals seit vielen Jahren nahezu das komplette Team aus Großbritannien zu Gast ist. „Zudem gibt Chile sein Debüt hier bei uns in Duisburg – und das gleich mit 23 Athleten.“ Die weiteren Nationen bei der Regatta sind Österreich, Belgien, Tschechien, Dänemark, Spanien, Frankreich, die Niederlande, Polen, Portugal und die Schweiz.

Thomas Küpper dankte ausdrück­lich dem Team des Eigenbetriebs Duisburg-Sport für die Unterstützung. „Als klar war, dass wir einen weiteren Wettkampftag brauchen, haben wir sofort alle Verantwortlichen informiert. Duisburg-Sport mit Leiter Jürgen Dietz und dem Chef der Regattabahn Mirko Günther haben signalisiert: Wir helfen euch, damit alles klappt. Man kann wirklich sagen: Wir sitzen alle in einem Boot und rudern in die gleiche Richtung. Das ist ein gutes Gefühl“, sagt Küpper.

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