Individuelle Stärke von Kaldenkirchen gibt den Ausschlag.

Handball : HSG Vennikel verfällt wieder in alte Muster

Handball Niederlage in Kaldenkirchen

So gut es zu Beginn unter dem neuen Trainer lief, so sehr kehren die Verbandsliga-Handballer der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen nun phasenweise wieder zu den alten Mustern zurück. Beim TSV Kaldenkirchen gab es eine 28:31-Niederlage nach 16:13-Halbzeitführung und damit die zweite Niederlage in Folge.

Dabei hatten die Gäste die Partie in Durchgang eins durchaus im Griff – trotz ungewohnt und untypisch offensiver Deckungsvariante. Doch vor allem die hohe Fehlerquote sorgte dafür, dass bereits die Halbzeitführung nicht höher ausfiel. Nach dem Seitenwechsel kassierten die Rumelner insgesamt sechs ihrer acht Zeitstrafen, sodass das Team gut zwölf Minuten lang in Unterzahl agieren musste.

„Die meisten Aktionen waren absolut unglücklich und unnötig. Trotzdem bin ich nicht unglücklich über die Leistung meiner Mannschaft, denn bei allen Patzern hat sie sich immer wieder Torchancen erspielt und im Angriff eine relativ geringe Fehlerquote herausgespiel“., erklärte HSG-Trainer Helmut Menzel.

Die besten Leistungen zeigten aus seiner Sicht René van Deventer auf ungewohnter Position sowie Pascal Wolfhagen und Andreas Dürdoth im Tor. Am Ende war der Gegner dann aber individuell zu stark, sodass die Rumelner in der Schlussphase vor allem im eins gegen eins den Kürzeren zogen.

HSG: Fabian Schwartz (7/4), van Deventer, Wolfhagen (je 5), Arend (4), Philipp Dickel, Tobias Dickel, Prchala (je 2), Hielscher (1).