Im Stadtduell geht es mehr als ums Prestige

Fußball : Im Stadtduell geht es mehr als ums Prestige

Nur ein Punkt trennt Genc Osman und den DSV 1900 in der Landesligatabelle. Am Sonntag treffen sie in Neumühl aufeinander. Gastgeber wollen ersten Heimsieg.

Jörg Kessen weiß, worum es geht. „Das ist nicht nur ein Derby, das ist ein richtungweisendes Spiel“, sagt der Trainer des Fußball-Landesligisten Duisburger SV 1900 über das Derby beim Aufsteiger SV Genc Osman am Sonntag (15.15 Uhr, Oberhauser Allee).

Genc Osman erkämpfte sich am letzten Sonntag in der Nachspielzeit beim 2:2 bei Fichte Lintfort einen Punkt. Das war gut fürs Selbstvertrauen. Die Genc-Trainer fordern nun, dass die Mannschaft von der ersten Minute an auftrumpft. „Zuletzt gerieten wir durch Rückstände früh unter Druck. Es wäre wichtig, dass wir selbst in Führung gehen und so für Ruhe auf dem Platz sorgen können“, sagt Coach Musa Celik. Die personelle Lage entspannt sich beim Aufsteiger mittlerweile. „Am Donnerstag waren 18 Leute beim Training“, so Genc-Trainer Heiko Heinlein, der sich auf ein heißes Duell einstellt: „Der DSV 1900 ist ein Verein, der Derbys lebt. Das erwartete ich auch von meinem Team.“ Das sieht auch Musa Celik so, der zudem hofft, sein Team zur alten Heimstärke zurückfindet: „Die Heimstärke muss unser Faustpfand im Abstiegskampf sein.“

Davon, dass der holprige Start nichts mit der Stärke der Neumühler zu tun hat, ist Jörg Kessen überzeugt: Ärgerlich war für den DSV die knappe Niederlage gegen Niederwenigern. „Wir hatten Pech, gerade als der Freistoß von Okan Yilmaz an den Innenpfosten knallte“, so der 1900-Coach. In der Startelf wird es zwei Veränderungen geben. Langfristig fällt Berkay Basri Ersöz wegen eines Achillessehnenrisses aus.

(D.R./the)
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