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Hockey: Im Gleichschritt zum Klassenerhalt

Hockey : Im Gleichschritt zum Klassenerhalt

Die Hockey-Teams des Club Raffelberg haben am drittletzten Spieltag der Feldsaison für klare Verhältnisse gesorgt. Beide Mannschaften behielten am Sonntag vor heimischem Publikum gegen Rot-Weiss Köln II die Oberhand und sicherten sich so im Gleichschritt den Verbleib in der Regionalliga West.

Die Herren hielten die mit Olympiasieger Timo Weß angetretenen Domstädter mit 4:3 (2:1) in Schach. Erneut startete die Mannschaft von Gerrit Weiß schwach in die Partie und bekam hierfür in Form eines kuriosen Gegentreffers die Quittung präsentiert.

"Der Ball wird von einem Kölner in den Kreis geschlagen, abgefälscht und segelt über Martin Schröder ins Tor", beobachtete Trainer Weiß: "Vielleicht hätte man da auch gefährliches Spiel pfeifen können. Aber verdient war der Rückstand schon." Und ganz offensichtlich ein Wachrüttler zur rechten Zeit. In der Folge riss der CR das Heft des Handelns an sich. Prompt traf Julien Sachse (26.) zum 1:1. Fünf Minuten später sorgte Hauke Kließ dann nach einer kurzen Ecke sogar für die Führung.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Max Koitka auf 3:1 (47.). Die Niederlage vor Augen, entfachten die Kölner nun gehörigen Druck. "In der Phase haben wir uns taktisch nicht so clever angestellt", haderte Gerrit Weiß, dessen Schützlinge per Doppelschlag (51./54.) den Ausgleich hinnehmen mussten. In der Schlussphase hatten beide Teams den Sieg auf dem Schläger. Nach einer sehenswerten Vorarbeit und Hereingabe von Hauke Kließ sorgte schließlich Oliver Beltermann mit einem Stechertor (67.) für den Raffelberger Heimsieg. "Ich bin froh, dass wir aus eigener Kraft und mit einem Sieg den Klassenerhalt geschafft haben", zeigte sich Gerrit Weiß erleichtert.

Auch Mark Spieker, der Damen-Trainer des CR, konnte nach Spielschluss durchatmen. Seine Schützlinge wiesen die Kölner Reserve, für die Marion Rodewald und Franziska Löwe (geb. Gude) aufliefen, mit 2:0 (1:0) in die Schranken. "Wir haben das Spiel über die gesamten 70 Minuten kontrolliert", befand Spieker, dessen Team durch Tessa Schubert in Führung ging (11.). Die U18-Nationalspielerin war im Schusskreis gefoult worden und verwandelte den fälligen Siebenmeter selbst. "Bis zur Pause hätten wir ohne weiteres auf 2:0 oder 3:0 wegziehen können", haderte Spieker mit der schwachen Chancenverwertung seiner ansonsten stark auftrumpfenden Mannschaft.

Auch in der zweiten Hälfte gab der CR klar den Takt vor, die Entscheidung fiel aber erst in der Schlussphase. Andrea Rousselle, die zuvor ebenso wie Tessa Schubert eine gute Gelegenheit ausgelassen hatte, bereitete den Gästen mit ihrem Treffer zum 2:0 (62.) den überfälligen Garaus. Während Köln in die Oberliga absteigt, bleibt Raffelberg drittklassig. "Wir haben uns den Sieg und den Klassenerhalt redlich verdient", freute sich Mark Spieker darüber, frühzeitig einen Haken hinter die Saison machen zu können: "Die letzten beiden Spiele wollen wir jetzt dazu nutzen, noch einen, vielleicht sogar zwei Plätze gutzumachen."

(kök)