HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen und HSG RW/TV Oberhausen im Duell

Handball : HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen peilt einen Neustart nach der Winterpause an

Der Verbandsligist ist am morgigen Samstag bei der HSG RW/TV Oberhausen zu Gast. Torhüter Andreas Dürdoth verabschiedet sich nach dem Saisonende in Richtung SV Neukirchen.

Nachdem der Handball-Verbandsligist HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen den Weggang seines Trainers zum Ende der laufenden Saison bekanntgegeben hatte, lief es nicht mehr so richtig rund. Doch zuletzt genoss das Team eine lange Winterpause, in der man sich noch einmal auf die Rückrunde einschwor. Am morgigen Samstag um 19.30 Uhr soll bei der HSG RW/TV Oberhausen, die weit unten in der Tabelle festhängt, eine Art Neustart erfolgen. „Ich habe meine Mannschaft in der Pause gefragt, ob sie sich nun in der Tabelle durchreichen lassen oder doch lieber an die erfolgreichen Spiele vor allem zu Saisonbeginn anknüpfen möchte. Die Antwort war eindeutig: Alle wollen sich zusammenreißen und eine vernünftige Rückrunde abliefern“, sagt HSG-Trainer Peter Wiedemann, der sich freut, dass sein Team wieder an einem Strang ziehen möchte.

Immerhin steht morgen ein nicht ganz einfaches Duell an. Die Oberhausener stecken mitten im Umbruch und stehen aktuell auf dem zwölften Tabellenplatz. Derzeit versuchen die Gastgeber, einige junge Talente in die erste Mannschaft zu integrieren, was naturgemäß nicht immer reibungslos verläuft. Gleichzeitig geht das junge Team aber ein hohes Tempo. Dreh- und Angelpunkt ist Spielmacher Patrick Kerger, der Torgefahr mit der nötigen Ruhe paart.

Die Rumelner wiederum wollen ihre Defensivqualitäten ausspielen und damit Struktur und Stabilität ins Spiel bringen. Allerdings wird Eric Schwarz weiterhin mit seinem Ermüdungsbruch im Fuß ausfallen. René van Deventer muss noch abwarten, ob er rechtzeitig fit wird. Und ein wichtiger Defensivstabilisator wird der Mannschaft zwar morgen zur Verfügung stehen, den Verein aber zum Saisonende verlassen: Torhüter Andreas Dürdoth verabschiedet sich in Richtung SV Neukirchen, um dort sein Glück in der Oberliga zu versuchen.

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