Lokalsport: HSG teilt sich beim Training die Halle mit den Wölfen

Lokalsport : HSG teilt sich beim Training die Halle mit den Wölfen

Mit 3:1-Punkten liegen die Verbandsliga-Handballer der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen zum Start ins neue Jahr voll im Soll. In der Vorbereitung auf das morgige Duell beim TSV Kaldenkirchen um 19 Uhr hatte die HSG aber mit Schwierigkeiten zu kämpfen. So musste sich das Team am Dienstagabend einen anderen Trainingsort suchen, weil Regenwasser in die Halle am Albert-Einstein-Gymnasium gesickert war. In der Halle wurde daraufhin aus Sicherheitsgründen vorübergehend der Strom abgedreht. Das Team musste nach Friemersheim ausweichen.

Gestern Abend konnten die Rumelner dann zwar wieder in ihrer Halle trainieren, hatten aber die derzeit ebenfalls heimatlosen Wölfe zu Gast, weshalb auch diese Einheit unter ungewohnten Bedingungen stattfand. Doch auch ohne diese Umstände geht der gastgebende TSV Kaldenkirchen als Favorit ins Duell mit der HSG. Und Rumelns Trainer Peter Wiedemann weiß auch genau, vor welchen Positionen und Situationen er sein Team warnen muss: "Wir müssen auf die Spieler in der Mitte und auf halb-links gut aufpassen. Der eine ist der Kopf der Mannschaft, der andere der Haupt-Shooter. Hinzu kommt ein starker Torhüter, der mit seinen Abwürfen viele Konter einleitet."

Immerhin weiß der Gäste-Coach aber, dass sein Team zuletzt selber auch das Tempo erhöhen konnte. Die Schwierigkeit liegt momentan eher in der Chancenverwertung. Immerhin ist Kevin Wiedemann wieder an Bord, der allerdings noch mit Trainingsrückstand zu kämpfen hat. Dafür muss der Coach erneut auf den beruflich verhinderten Jens Schnaithmann verzichten. "Auch wenn es schwer wird, wollen wir uns für die Hinspielniederlage revanchieren", sagt Wiedemann.

(SNö)
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