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Handball: HSG schöpft nach dem Remis im Lokalderby neuen Mut

Handball : HSG schöpft nach dem Remis im Lokalderby neuen Mut

Es war wenige Sekunde vor dem Ende des Lokalderbys zwischen der HSG Rumeln und dem VfB Homberg als Olaf Hansen, Trainer der Rumelner, an der Seitenlinie endlich mal wieder jubeln durfte.

Vorausgegangen war der durchaus haltbare Ausgleichstreffer, der ihm und seiner Mannschaft immerhin zu einem Punkt verhalf. Ein Punkt, mit dem man auf Rumelner Seite durchaus zufrieden sein konnte und der für neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga sorgt.

Vor allem die Art und Weise, mit der sich das Tabellenschlusslicht das Unentschieden gegen den Kontrahenten aus Homberg erarbeitete, stieß bei Olaf Hansen auf Gefallen: "Die Leistung heute macht auf jeden Fall Hoffnung für den weiteren Saisonverlauf. Die Mannschaft hat eine einwandfreie Einstellung an den Tag gelegt. Vor allem die erste Hälfte war bärenstark im Gegensatz zu den letzten Partien. Daran müssen wir weiter anknüpfen". Auch wenn dieser eine Zähler die Rumelner in den Niederungen der Tabelle nicht wirklich weiter bringt, war er ein Schritt in die richtige Richtung.

Trotzdem liest sich die HSG-Bilanz weiter äußerst mager. Mit nunmehr 7:17-Punkten und gerade einmal drei Siegen kommen die Rumelner nicht vom Fleck. "Wenn man auf die Tabelle guckt dann muss man in jedem Spiel kämpfen. Sonst ist man hier falsch. Ich erwarte von allen meinen Spielern, dass sie voll bei der Sache sind. Dann denke ich, dass in dieser extrem engen Liga noch alles möglich ist", zeigte sich Olaf Hansen nach dem Lokalderby kämpferisch.

Einer, der seinem Coach Grund zur Hoffnung gab, war Carsten Coss. Der Routinier, dessen Ausfall sich im Hinrundenverlauf stark bemerkbar machte, erzielte gegen den VfB Homberg zwar nur einen Treffer, überzeugte aber durch eine klasse Leistung. Die Erfahrung eines solchen "alten Hasen" könnte für die Rumelner noch extrem wichtig werden, wenn es in die heiße Phase im Abstiegskampf geht.

Personell nachbessern werden die Rumelner für das Unternehmen Klassenerhalt indes wohl nicht mehr. "Wir werden am Kader wohl nichts mehr ändern. Aber ich bin mir sicher, dass diese Mannschaft auch so die Klasse besitzt um da unten rauszukommen", erklärte Hansen. Richtungsweisend werden für die Rumelner schon die kommenden Partien. Schon am Samstag wartet dabei mit dem Spiel gegen den Tabellenzweiten TV Vorst ein richtig dicker Brocken auf Olaf Hansen und seine Schützlinge.

(tob)