Handball : HSG: Jugend forsch(t)

Weiter deutlich verjüngt präsentiert sich Verbandsligist HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen vor dem Start der Spielzeit. Die Mannschaft von Trainer Olaf Hansen hat im Durchschnitt 23,6 Jahre, und ist damit das jüngste Team, das der Trainer seit seinem Amtantritt in Rumeln betreut.

Die Zielvorgabe für seine Schützlinge fällt dem ehemaligen Bundesligaspieler leicht. "Wir wollen zuallererst guten Handball spielen, schnell hinten aus der Abwehr nach vorne kombinieren. Und dann würden wir uns über einen einstelligen Tabellenplatz freuen", erklärt Hansen.

Im Vorjahr hing die HSG lange im Abstiegskampf fest, dies soll sich nun ändern. Dafür muss sich die Mannschaft mit den vielen Neuzugängen aber schnell finden.

Kopfzerbrechen bereitet Hansen indes weiterhin die unklare Hallensituation (die RP berichtete). Bis zu den Herbstferien hat die HSG in Moers Möglichkeiten, zwei Mal die Woche zu trainieren. Was danach passiert, steht in den Sternen. "Von Seiten der Stadt Duisburg haben wir noch nicht Neues gehört", moniert der Trainer.

Als Titelfavoriten macht Hansen den Hülser SV, den seine HSG zuletzt beim Turnier in Hamborn bezwang, und die Tschft. Lürrip aus — trotz deren großen Aderlasses.

Zugänge: Schwartz, Woyt, Gatza (alle TV Oppum), Beran (HSG Moerser Adler), Geidel (eigene A-Jugend).

Abgänge: Schulz (VfL Rheinhausen), Plümel (TuS Lintfort).

(eis)