Fußball: Homberg treibt die Planungen voran

Fußball : Homberg treibt die Planungen voran

Der Fußball-NRW-Ligist VfB Homberg bastelt eifrig am Kader für die kommende Spielzeit. "Haupt-Tüftler" ist dabei Abteilungsleiter Wolfgang Graf, der derzeit viele Gespräche führt. "Das Grundgerüst für die kommende Saison steht bereits", berichtet Graf. So wurden die Verträge mit Sunay Acar, Nedzad Dragovic, Mohammed Attris, Gianni Giorri, Marc Walenciak, Nedzad Dragovic, Benjamin Carpentier, Tobias Schiek, Tobias Schmitz, Marian Michels und Simon Edu verlängert. "Wir haben keinerlei Handlungsdruck. Es gibt einige interessante Bewerber", erklärt Graf, der auch Dominik Milaszewski, Almir Sogolj und Houcine Bougjdi ein Vertragsangebot vorgelegt hat. Bei Letzterem dürfte es am schwersten werden, denn "Bugi" hat sich durch gute Leistungen längst auf die Blöcke anderer Vereine gespielt. Sogar Landesliga-Spitzenreiter Hamborn 07 soll an dem quirligen Außenstürmer interessiert sein. "Ich denke, Hamborn 07 ist für ihn keine Option. Er will mindestens NRW-Liga spielen", wiegelt Graf ab. Bei Milaszewski ist sich der Abteilungsleiter sicher, dass in den nächsten Tagen die Zusage kommt. Das gleiche gilt für Almir Sogolj: "Natürlich haben beide Seiten Vorstellungen, aber auch Grenzen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in allen Fällen auf einen Nenner kommen", erklärt Graf.

Zwei Talente rücken nach

Derweil wird Torwart Danny Holewa dem VfB bekanntlich den Rücken kehren: "Das ist natürlich sehr schade für uns, aber Danny kann es in die Regionalliga schaffen. Er hat sehr gute Leistungen gezeigt. Soweit ich weiß, hat er aber noch keinen neuen Verein gefunden", so Graf, der bislang erst einen Neuzugang zu verkünden hat. Von Rot-Weiss Essen kommt Mittelfeldspieler Simon Kouam Kengne (24). "Wir haben Gespräche für den Angriff und die Abwehr geführt", so Graf, der sowohl junge Talente, als auch erfahrene Hasen im Auge hat.

Außerdem wird es zwei interne Neuzugänge geben. A-Jugendspieler Steffen Reisdorf rückt endgültig in den Kader von Trainer Günter Abel auf, und auch Lewis Brempong hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und erhält eine Chance: "Wir machen die Türe auf, jetzt müssen die Spieler selbst durchgehen. Sie haben beide das Zeug uns weiterzuhelfen, müssen sich aber noch an den Seniorenbereich gewöhnen", weiß Graf.

(RP)