Hockey: Frauen des Club Raffelberg starten mit Niederlage

Hockey : Hockey: CR-Frauen starten mit einer 1:2-Niederlage in die Saison

Im Spitzenspiel gegen Großflottbek lässt sich das Team den Schneid abkaufen. Herren des Club Raffelberg kassieren 1:4-Pleite bei Neuling Marienburg.

Der Auftakt ging daneben: Nach einer überragenden Testspielphase lief bei den Hockey-Frauen des Club Raffelberg beim Zweitliga-Auftakt nichts zusammen.

Frauen; 2. Bundesliga: Club Raffelberg – Großflottbeker THGC 1:2 (0:2); Tor: Pia Maertens

Der Fluch der guten Generalprobe hat die Raffelbergerinnen nun doch eingeholt. Im Spitzenspiel der beiden Erstliga-Absteiger zum Saisonauftakt lief bei den Gastgeberinnen nicht viel zusammen, sodass die Hamburgerinnen zu einem verdienten Sieg kamen. „Wir bleiben aber ganz locker“, sagt CR-Trainerin Susi Wollschläger. „Es sind noch 13 Spiele. Bis der Aufstieg entschieden wird, vergeht noch viel Zeit.“ Diese Zeit gab Flottbek dem CR im Spiel allerdings nicht. Die Grün-Schwarzen spielten viel zu schlafmützig. Die Gäste „haben uns den Schneid abgekauft“, so Wollschläger. So waren die Hanseatinnen immer einen Schritt schneller, stellten die – zu offensichtlichen – Passwege zu, sodass der Raffelberger Spielaufbau oft schon an der Mittellinie oder kurz dahinter gestoppt wurde. So brachte Julia Brüning den GTHGC schon nach fünf Minuten mit 1:0 in Führung.

Die frühe Vorentscheidung fiel schon im zweiten Viertel. Nach einem Schuss beinahe von der Viertellinie fälschte Annchristin Lehmann den Ball direkt vor CR-Keeperin Lisa Bartkowiak ab. Eine halbe Minute vor der Halbzeitpause hätte Flottbek beinahe noch das 3:0 nachgelegt. In der 51. Minute verkürzte Pia Maertens per Nachschuss nach kurzer Ecke, mehr gelang nicht mehr. Im Schlussviertel schied Carla Mink aus, nachdem sie von einem Schläger im Gesicht getroffen worden war.

Männer; Regionalliga: Marienburger SC – Club Raffelberg 4:1 (1:0); Tor: Florian Matania

Gerrit Weiß wusste nicht so recht, was er zu diesem Spiel sagen soll. „Wenn wir vor einer Woche noch bei 100 Prozent waren, waren das diesmal nur 80“, erklärte der Co-Trainer der Raffelberger Herren, die mit der Niederlage beim Aufsteiger in Köln den Fehlstart perfekt gemacht haben. Eine Szene war symptomatisch für das Spiel. Ein Duisburger Siebenmeter wurde vom MSC-Goalie noch mit dem Schläger abgewehrt, obwohl er auf dem Weg in die falsche Ecke war. „Und dann springt der Ball noch vom Schläger an die Unterkante der Latte und dann raus“, schüttelte Weiß den Kopf. Marienburg ging dagegen nach 20 Minuten per Strafschuss in Führung.

Nach dem Seitenwechsel kassierte Raffelberg das 0:2, ehe die stärkste Phase der Gäste begann. „Wir hatten etliche Chancen, treffen aber einfach nicht das Tor. Stattdessen traf der MSC fünf Minuten vor Ende zum 3:0. Das Tor von Florian Matania kam letztlich zu spät, um dem Spiel eine Wende zu geben. Stattdessen legte Marienburg noch das 4:1 nach.