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Hockey: Die Duisburgerin bestritt ihre ersten A-Länderspiele

Hockey : Pia Maertens feiert ein gelungenes Debüt im A-Nationalteam

Die 19 Jahre alte Stürmerin des Club Raffelberg gewinnt mit der DHB-Auswahl in Mannheim die Testpartien gegen Belgien mit 3:0 und 4:1. „Ich war super aufgeregt. Aber letztlich war es ziemlich cool“, sagt sie. Anfang Februar geht die Duisburgerin jetzt mit der Mannschaft auf große Reise.

Die große Reise zu den Auswärtsspielen in der Pro League in Australien, Neuseeland und Argentinien steht noch aus – das Debüt in der Hockey-A-Nationalmannschaft der Frauen hat Pia Maertens aber schon erfolgreich gemeistert. Die Spielerin des Club Raffelberg hat mit der DHB-Auswahl die Testpartien in der Mannheimer Feldhockey-Halle gegen Belgien zu Wochenbeginn mit 3:0 (1:0) und 4:3 (2:1) gewonnen.

„Ich war super aufgeregt“, sagt die 19-jährige Duisburgerin. „Aber letztlich war das ziemlich cool. Es hat Spaß gemacht.“ Ein Grund, warum alles so einfach lief, waren ihre Mitspielerinnen. „Ich habe wirklich viele Tipps von den anderen bekommen. Das war klasse. Denn der Unterschied zwischen der U-21- und der A-Nationalmannschaft ist doch recht groß“, so Maertens. Worin er genau besteht? „In der Geschwindigkeit zum einen. Es wird aber auch viel mehr gesprochen. Kommunikation ist ungeheuer wichtig.“

Gerade im ersten Spiel lief es für Pia Maertens gut. In der 18. Minute holte sie beispielsweise eine Ecke für das DHB-Team heraus. „Ins erste Spiel bin ich sehr gut hineingekommen; das zweite fand ich selbst nicht so gut“, sagt die Stürmerin.

Am 2. Februar geht es auf die große Reise. Erste Station ist Australien – genauer gesagt: Hobart, die Hauptstadt von Tasmanien ganz im Süden des Kontinents. Gespielt wird am 10. Februar (16.45 Uhr, Ortszeit). Die Partie gegen Neuseeland findet am 15. Februar um 17 Uhr in Christchurch statt. Zum Abschluss geht es nach Buenos Aires, wo das Nationalteam am 22. Februar (21 Uhr) auf Argentinien trifft.

„Ich bin aufgeregt und freue mich auf diese Reise. Wir werden schließlich drei Wochen unterwegs sein“, sagt Maertens. „Da wir immer mehrere Tage an einem Ort verbringen werden, werden wir dort auch häufig trainieren.“ Die neu geschaffene Pro League ist mit der Nations League im Fußball vergleichbar – mit der Ausnahme, dass sie weltweit die Hockey-Nationalteams in einem Wettbewerb zusammenführt.

(the)