Heimspiel für VfB Homberg gegen SC Düsseldorf-West

Fußball : VfB Homberg erwartet einen gefährlichen Gegner

Der Spitzenreiter der Oberliga ist am Sonntag Gastgeber für den SC Düsseldorf-West. Der Gegner kämpft derzeit gegen den Abstieg, hat aber einige gute Spieler in seinen Reihen.

Ein bisschen jeck durften die Spieler des Fußball-Oberligisten VfB Homberg am vergangen Wochenende sein. Trainer Stefan Janßen gab ihnen Sonntag und Rosenmontag frei und bekam dafür am Dienstag eine engagierte Leistung beim 1:0 im Testspiel gegen den FC Schalke 04 II zurück. „Die Art und Weise, wie die Jungs gegen den Spitzenreiter der Oberliga Westfalen gespielt und dieses Top-Team geschlagen haben, hat mir gezeigt, dass ich solche Deals mit ihnen eingehen kann“, sagt der Coach. Am morgigen Sonntag um 15 Uhr empfängt der VfB den abstiegsgefährdeten SC Düsseldorf-West.

Ein sportlicher Aschermittwoch ist bei aller Ernsthaftigkeit für den Spitzenreiter aber längst nicht in Sicht. Die gute Karnevals-Laune erhielt mit dem 0:3 des Verfolgers 1. FC Bocholt im Nachholspiel bei Schwarz-Weiß Essen noch einen zusätzlichen Schub. „Wir dürfen uns als Gewinner des spielfreien Wochenendes fühlen“, sagt Janßen, dessen Elf weiterhin zehn Punkte Vorsprung hat. „Aber wir wollen am Ende nicht etwas erreicht haben, weil die Konkurrenz es nicht geschafft hat, sondern weil wir uns das Erreichte selbst erarbeitet haben“, sagt Janßen. Der Fokus liege auf der eigenen Leistung. Und die stimmt.

Während die Konkurrenten immer wieder schwächeln, bleibt der VfB auch nach der Winterpause stabil und will morgen „unbedingt den dritten Sieg in Folge holen“, so Janßen. „Wenn wir unsere Spiele gewinnen, ist es irrelevant, was die anderen machen. Ob wir am Ende zehn, acht oder sieben Punkte Vorsprung haben, ist egal. Entscheidend ist, dass wir uns diese komfortable Ausgangslage aufrecht halten“, sagt der Trainer. „Es sind noch 39 Punkte zu vergeben – und davon müssen wir möglichst viele holen. Sonst wird es nicht reichen.“

Die Schwere der morgigen Aufgabe gegen den Tabellenfünfzehnten ist dem Trainer bewusst. „Die Düsseldorfer sind gut gestartet und ein sehr gefährlicher Gegner. Sie haben eine sehr robuste Truppe, gepaart mit individueller spielerischer Qualität“, verweist Janßen unter anderem auf den ehemaligen Drittliga-Profi Jeff Gyasi oder auch Winterneuzugang Shunya Hashimoto, der zuletzt für Fortuna Düsseldorf II sowie den Bonner SC in der Regionalliga stürmte und sich beim 2:0 gegen Union Nettetal zuletzt bereits als Torschütze für den SC eintrug.

Da trifft es sich gut, dass die gegen Schalke fehlenden Defensivkräfte Jonas Haub, Mike Koenders und Metin Kücükarslan morgen wieder zur Verfügung stehen. Ob es für Emre Demircan reicht, der im Test einen Schlag auf den Mittelfuß abbekam, ist fraglich.

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