HC Wölfe Nordrhein II hat in Rhede keine Chance

Handball : HC Wölfe Nordrhein II hat in Rhede keine Chance

Der Landesligist muss sich deutlich mit 16:31 geschlagen geben. Der VfB Homberg II kommt im Spiel gegen die SV 08/29 Friedrichsfeld nicht über ein Remis hinaus. Die GSG Duisburg setzt sich gegen den TV Aldenrade durch.

Nur drei Punkte konnten die vier Duisburger Handball-Landesligisten einsammeln. Am kommenden Wochenende steht das nächste Derby an: Der TV Aldenrade ist noch immer punktlos und empfängt dann die zweite Mannschaft des VfB Homberg.

Der HC Wölfe Nordrhein II musste sich beim HC TV Rhede mit 16:31 (7:18) geschlagen geben. Klar war, dass den Wölfen beim Aufstiegsfavoriten keine einfache Aufgabe bevorstehen würde. Doch davon abgesehen war die Trainerin der Gäste, Carmen Feldmann, mit dem ersten Durchgang so gar nicht einverstanden: „So kann man kein Spiel gewinnen. Ich habe weder Herz noch Kampf gesehen. Stattdessen wurde kraftlos agiert und extrem oft unüberlegt geworfen, wodurch mindestens acht Kontertore entstanden sind.“ Nach der Pause gelang es den Wölfen, die Vorgaben besser umzusetzen. „Meine junge Mannschaft braucht noch Zeit, die sie auch bekommt. Trotzdem möchte ich so etwas wie in Halbzeit eins nicht mehr sehen“, sagte die Trainerin, die die Torhüter Patrick Dönni und Max Kraes von der Kritik ausnahm.

Wölfe: Adrian (9/2), Hamawandi (3), Kolski (2), Rennings, Schwabe (je 1).

Der VfB Homberg II musste sich im Spiel gegen die SV 08/29 Friedrichsfeld mit einem 26:26 (12:12) begnügen. Obwphl die Homberger gut begannen, konnten sie sich nicht richtig absetzen. Stattdessen leistete sich der VfB viele Leichtsinnigkeiten, sodass unter anderem diverse freie Bälle verworfen wurde. „Kurz vor der Pause haben wir richtig den Faden verloren, sodass wir nur mit einem Unentschieden in die Kabine gegangen sind. Scheinbar haben wir durch unser Spiel außerdem den Kampfgeist der SVF geweckt“, sagte Joshua Wiesehahn, der erneut den erkrankten Sascha Thomas an der Homberger Seitenlinie ersetzte. Immerhin konnte er aber lobend hervorheben, dass die nötige Motivation da war. Am Ende fehlten wohl auch die mittlerweile fünf dauerverletzten Spieler. „Wir müssen weiterarbeiten, im Training Gas geben und hoffen, dass wir nächste Woche irgendwie eine vernünftige Mannschaft auf die Platte bekommen“, sagte der Coach.

VfB: Wistuba (5/3), Wibbeke, Weinand, Srsa (je 4), Hanio (3), Knobloch, Thiel (je 2), Murmann, Kremer (je 1).

Die GSG Duisburg setzte sich knapp mit 31:28 (21:15) gegen den TV Aldenrade durch. „In der ersten Hälfte ist uns nach vorne nahezu alles gelungen, sodass wir kurz vor der Pause schon mit 21:13 vorne lagen. Anschließend war meine Mannschaft aber hinten etwas unkonzentriert. Zusätzlich wurden zwei Gänge zurückgeschaltet, sodass es unnötig eng wurde“, hätte sich GSG-Trainer Sascha Baran eine deutlich frühere Entscheidung gewünscht. Das kam wiederum dem TVA beinahe noch zugute, der noch einmal ein wenig an die Großenbaumer herankommen konnte. „Wir waren hinten löchrig wie ein Schweizer Käse. Was uns aber wirklich das Genick gebrochen hat, waren die vielen Fehler im Angriff. Wir haben der GSG durch unsere Patzer viele einfache Tore ermöglicht“, hätte sich TVA-Männerwart Oliver Kratky ein besseres Ergebnis gewünscht. Stark spielte TVA-Torhüter Tim Bouten.

GSG: Köhler (10), Schmidt (6), Kürvers (5), Binkowski, Stratemeier (je 3), Münstermann, Neuburg (je 2). TVA: Schützelhofer (7), Metzner (7/2), Brock (4), Höhne, von Kuczkowski (je 3), Oestermann, Strehl (je 2).

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