HC Wölfe II schafft Klassenerhalt, GSG Duisburg in der Relegation

Handball : HC Wölfe II gerettet, GSG Duisburg muss in die Relegation

Die Rheinhauser machen am letzten Spieltag der Handball-Landesliga mit einem 31:27-Sieg gegen den TV Issum den Klassenerhalt perfekt. Die GSG rettet sich mit einem 22:21-Erfolg beim TSV Bocholt in die Relegation.

Auch in der kommenden Saison könnten vier Duisburger Mannschaften in der Handball-Landesliga spielen. Die GSG Duisburg muss noch eine Relegation bestreiten, die schon am kommenden Wochenende mit einer Heimpartie gegen den Hülser SV beginnen soll. Die übrigen drei Teams bleiben sicher in der Klasse.

Die GSG Duisburg vermied den direkten Abstieg durch einen 22:21 (11:11)-Sieg beim Schlusslicht TSV Bocholt. Noch vor kurzer Zeit hatten die Großenbaumer nicht mehr mit dem Klassenerhalt gerechnet. Stattdessen belegten sie zeitweise den letzten Platz. „Das war ein unbändiger Kampf meiner Jungs. Es war zwar kein Handball-Leckerbissen, aber am Ende zählt nur das Ergebnis“, sagte der glückliche GSG-Trainer Sascha Baran nach der Partie.

GSG: Binkowski (8/3), Schmidt (5), Münstermann (3), Dietrich, Drymalla (je 2), Stratemeier, Weiland (je 1).

Der HC Wölfe Nordrhein II machte mit einem 31:27 (15:11)-Heimsieg gegen den TV Issum den Klassenerhalt perfekt. „Wir haben von Beginn an sehr konzentriert gespielt. In der Pause musste ich nur Kleinigkeiten ansprechen, alle haben die nötige Motivation gezeigt“, sagte Trainerin Carmen Feldmann, die sich über den versöhnlichen Saisonabschluss ihres Teams freute. Nach dem Seitenwechsel konnte sich der Gastgeber zwischenzeitlich auf sieben Tore absetzen, bevor ein kleiner Bruch ins Spiel kam und Issum Tor um Tor aufholte. Doch auf mehr als zwei Treffer kamen die Gäste nicht mehr heran. Stattdessen konnten die Wölfe den Sack zumachen und somit den Klassenerhalt einfahren. „Wir wären auch so in der Liga geblieben. Ich wollte aber, dass wir uns nicht auf andere verlassen“, sagte Trainerin Carmen Feldmann, die froh über das letztlich gute Ende einer schwierigen Saison für ihre Mannschaft war.

Wölfe II: Kirschbaum (10/1), Kolski (4), Küsters, Breuer, Brakelmann (je 3), Fenzel (3/3), Molsner, Noah (je 2), Eickmanns (1).

Der TV Aldenrade, der lange um den Verbleib in der Liga bangen musste, behauptete sich gegen den Tabellenzweiten MTV Rheinwacht Dinslaken II mit 31:25 (17:15). Beide Teams schenkten sich nichts. Erst Mitte der zweiten Hälfte setzte sich der TVA mit fünf Toren in Folge entscheidend auf 28:22 (53.) ab. „Der Rest war nur noch pure Freude bei einem kämpferisch und spielerisch verdienten Sieg“, sagte der scheidende TVA-Männerwart Oliver Kratky.

TVA: Strehl (10), Oestermann (5/4), Höhne, Fischer (je 4), Hojan (3), von Kuczkowski, Schnier (je 2), Jüngling (1).

Mit einer Niederlage beendete der VfB Homberg II die Saison. Er hatte beim SV Schermbeck deutlich mit 26:34 (14:16) das Nachsehen. Die Gäste lagen nach 15 Minuten schon mit 3:12 zurück, verkürzten den Rückstand aber auf 12:13 (24.) und waren zur Pause noch im Spiel. Nach dem Wechsel setzte sich der Gegner dann wieder deutlich ab – und diesmal kam der VfB nicht mehr zurück in die Partie.

VfB II: Murmann (7), Wibbeke, Butry (je 5), Brockmann (3/3), Keiper, Weinand (je 2), Dürdoth, Moritz (je 1).

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