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Lokalsport: Hannes Hombrink ist der letzte Neuzugang der Wölfe

Lokalsport : Hannes Hombrink ist der letzte Neuzugang der Wölfe

Kader des Handball-Regionalligisten für die nächste Saison steht nach der Verpflichtung des 26-jährigen Linkshänders.

Sechs Partien muss der HC Wölfe Nordrhein in dieser Saison noch absolvieren - doch die Kaderplanung für die Spielzeit 2018/19 in der Handball-Regionalliga haben die Rheinhauser nun abgeschlossen. Als letzten Neuzugang präsentierten der aktuelle Sportlicher Leiter Klaus Stephan und sein Nachfolger und Noch-Trainer Thomas Molsner den 26-jährigen Hannes Hombrink vom Drittligisten HSG Krefeld.

Als einziger externer Abgang steht Lukas Plaumann fest, der sich dem Ligakonkurrenten SG Ratingen anschließt. Außerdem wird Alex Tesch bekanntlich Trainer der Wölfe. Neben Hannes Hombrink haben sich Björn Otterbach, David Kryzun (beide TV Westerholt), Andreas Kropp (TuS Lintfort), Simon Batz (SG Überruhr) und Jonas Rennings (VfB Homberg) den Rheinhausern angeschlossen.

"Hannes passt charakterlich und sportlich sehr gut zu uns", sagt Molsner. "Er bringt viel Qualität mit, hat Drittliga-Erfahrung, auch wenn er verletzungsbedingt zuletzt wenig spielen konnte." So setzte Hombrik eine zunächst falsch diagnostizierte und behandelte Schambeinentzündung außer Gefecht. "Nun ist aber wieder alles in Ordnung. Er sieht den Wechsel zu uns als Chance für einen Neustart", sagt Molsner. Hombrink ist nun schon der dritte Linkshänder - und bringt bei einer Größe, die beinahe an die rund zwei Meter des künftigen Sportlichen Leiters heranreicht, zudem einen körperlichen Vorteil mit.

Mit Hombrink als Linkshänder auf der halbrechten Position "kann man auch Angriffsbilder stellen, die nicht alltäglich sind. Mit seinen spielerischen Möglichkeiten wird er sehr wertvoll sein", sagt Molsner. Seine Jugendzeit verbrachte Hombrink in Nordhorn. "Und die Nordhorner Schule ist bekannt", lobt Molsner die Ausbildung in der Grafschaft Bentheim. Dort war Jochen Fraatz Trainer des Neuzugangs, mit dem Thomas Molsner seinerzeit für TuSEM Essen gespielt hat. Welche Ziele ergeben sich nun? Molsner: "Wir wollen uns in der Regionalliga peu à peu nach oben arbeiten."

(the)