Handball: VfB Homberg und HC Wölfe gewinnen Testspiele

Handball : Beim VfB Homberg „hat alles gepasst“

Der Oberligist macht beim 35:26-Sieg gegen den TV Kapellen deutliche Fortschritte. Oberligist HC Wölfe Nordrhein bezwingt den SV Neukirchen mit 37:35. Verbandsligist HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen kassiert zwei Niederlagen.

Handball-Oberligist HC Wölfe Nordrhein und der Verbandsligist SV Neukirchen beendeten ihre gemeinsame Trainingswoche in Rheinhausen mit einem Testspiel. Die Wölfe setzten sich mit 37:35 (17:16) durch. Bei den Rheinhausern waren mehrere Akteure privat verhindert. „Das ist in einer Vorbereitungsphase nicht zu ändern“, sagt Wölfe-Coach Alexander Grefer.

Gegen den SV Neukirchen gab Neuzugang Alex Schwarz sein Debüt. Der Routinier, der den verletzten Sebastian Schneider – eine genaue Diagnose seiner Knie-Blessur steht noch aus – ersetzt, soll bis zum Saisonstart am 15. September die Abläufe im Rheinhauser Spielsystem verinnerlichen. Die Partie war bis zum Ende hart umkämpft, auf den letzten Metern brachten die Wölfe einen Zwei-Tore-Vorsprung ins Ziel.

Oberligist VfB Homberg gewann sein Testspiel beim Verbandsligisten TV Kapellen mit 35:26 (20:10). Nach dem Seitenwechsel war die Partie ausgeglichen, der VfB konnte den Gegner auf Distanz halten. „Ich bin rundum zufrieden. Alles hat gepasst“, sagte Trainer Sascha Thomas. So hätten beide Deckungsvarianten funktioniert, wie der Coach betonte. Bis auf Andreas Wink, der nach seiner Fingerverletzung am Wochenende wieder ins Geschehen eingreifen soll, waren alle Spieler an Bord.

Bereits heute geht es weiter. Um 20.30 Uhr spielen die Homberger gegen den Verbandsligisten TV Kaldenkirchen, bei dem ehemalige VfB-Trainer Rüdiger Winter an der Linie das Sagen hat. Die Partie ist in der Kästner-Schule angesetzt. Sascha Thomas: „Dort stehen aber noch Reparatur-Arbeiten an. Wenn die nicht rechtzeitig abgeschlossen sind, spielen wir in der Glückauf-Halle.“

Verbandsligist HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen musste am Wochenende zwei Niederlagen hinnehmen. Beim TuS Lintorf verloren die Rumelner mit 28:20 (13:13), bei den Bergischen Panthern II folgte ein 18:23 (9:10). „Beide Gegner haben den Aufstieg in die Oberliga im Blick. Deshalb war das ein guter Prüfstein für uns“, sagte HSG-Trainer Helmut Menzel.

Sein Fazit fällt durchwachsen aus. „Beide Auftritte waren nicht komplett schlecht“, sagte der Coach. In Lintorf gefiel ihm die Offensivarbeit, während er in der Abwehr noch reichlich Luft nach oben sah. Im Spiel bei den Panthern fiel die Einschätzung genau entgegensetzt aus. „30 Tore sind für mich ein Maßstab“. so Menzel, der diese Quote im zweiten Testspiel somit nicht erfüllt sah. „Wir haben 39 Angriffe in den Sand gesetzt“, kritisierte der Übungsleiter.

Bis zum Saisonstart stehen mit den Partien gegen den TV Aldekerk – am Samstag um 13 Uhr im Rahmen der Saisoneröffnung – gegen den Bergischen HC II und den MTV Rheinwacht Dinslaken noch drei hochkarätige Testspiele auf dem Programm. Menzel: „Dann wissen wir, wo wir stehen.“

(D.R.)
Mehr von RP ONLINE