Handball: VfB Homberg II gelingt der fünfte Sieg in Serie

Handball : VfB Homberg II bleibt in der Erfolgsspur

Der Landesligist feiert beim 33:26 beim TB Oberhausen den fünften Sieg in Folge. Auch der TV Aldenrade und der HC Wölfe Nordrhein II gewinnen. Personalmangel: GSG Duisburg muss das Spiel beim Tabellenführer SV Schermbeck absagen.

Das Wochenende bot den bislang besten Landesliga-Spieltag der bisherigen Saison für die Duisburger Handball-Teams. Es gab drei Siege. Nur der Drittletzte GSG musste die Punkte abgeben. Er verlor kampflos.

Der VfB Homberg II verbesserte sich nach dem 33:26 (15:14)-Erfolg beim Turnerbund Oberhausen auf den sechsten Platz. Die erste Hälfte hatten die Homberger noch verschlafen. Doch schon in der ersten Auszeit, die er bei einem Rückstand von fünf Toren nahm, fand VfB-Trainer Sascha Thomas die richtigen Worte, sodass seine Mannschaft anschließend wieder ihr gewohntes Spiel zeigte. Auch nach der Pause verlor das Team nicht seinen Rhythmus. „Oberhausen hat noch einmal alles versucht, auch verschiedene taktische Varianten ausprobiert. Aber das hat alles nicht mehr gefruchtet, weshalb wir jetzt den fünften Sieg in Folge eingefahren haben“, sagte der Coach.

Dominik Wibbeke (links) feierte mit dem VfB Homberg II einen deutlichen Erfolg in Oberhausen. Foto: Funke Foto Services GmbH/Kerstin Bögeholz

VfB II: Reich (10/3), Thiel, Brockmann (je 4), Butry (3), Murmann, Dürdoth, Wibbeke, Weinand, Gehl, Srsa (je 2).

Der TV Aldenrade rückte nach dem 26:23 (12:14) gegen den TV Issum auf den vorletzten Platz vor. Bei TVA-Männerwart Oliver Kratky war der Jubel groß. „Endlich – wir können es noch.“ Die Anfangsphase verlief noch durchwachsen. Doch bereits kurz nach der Pause konnten die Walsumer zum 14:14 ausgleichen. Im Anschluss gelang es sogar, mit 18:16 in Führung zu gehen. Allerdings zog der TV Issum wieder am Gastgeber vorbei. Doch der erneute Rückstand schockte die TVA-Spieler nicht. Stattdessen wurde weiter gekämpft und die erneute Führung sogar ausgebaut.„Die Jungs haben alle Vorhaben wunderbar umgesetzt. Ein Sonderlob hat sich Torwart Patrick Krüger verdient, der einen Sahnetag erwischt hat“, sagte Kratky.

TVA: Metzner (8/3), Strehl (5), Fischer, Brock (je 4), von Kuczkowski (3), Kratky, Hojan (je 1).

Der HC Wölfe Nordrhein II setzte sich in der Heimpartie gegen den TV Borken mit 21:18 (10:11) durch. Schon vor dem Spiel stand für die Wölfe fest, dass es gegen Borken vor allem darauf ankam, die groben Fehler der Vorwoche auf ein Minimum zu reduzieren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stand dann ein Defensiv-Bollwerk mit einem starken Patrick Dönni im Tor. Entsprechend gelang es, nur mit einem knappen Rückstand in die Pause zu gehen.Nach dem Seitenwechsel stand die Abwehr weiter sicher. „Die gute Arbeit in der Defensive hat uns einfache Tore ermöglicht. Auch die Umstellungen der Borkener waren kein großes Problem. Ich muss allen ein Riesenlob aussprechen“, sagte Wölfe-Trainerin Carmen Feldmann, die mit ihrer Mannschaft rundum zufrieden war.

HC Wölfe II: Adrian (5), Kirschbaum (je 4), Bartesch, Schwabe (je 3), Kolski (2), Fenzel (2/2), Küsters, Hamawandi (je 1).

Die Begegnung zwischen dem Spitzenreiter SV Schermbeck und der GSG Duisburg kam nicht zur Austragung. „Wir haben es leider nicht geschafft, eine spielfähige Mannschaft an den Start zu bringen. Neben den Langzeitverletzten sind unter der Woche noch zwei weitere Akteure ausgefallen. Zusätzlich standen sämtliche Spieler, die Schichtdienst haben, nicht zur Verfügung. Schließlich hat bei uns auch noch die Grippewelle zugeschlagen“, sagte GSG-Trainer Sascha Baran, dem deshalb nur noch fünf Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung standen.

Mehr von RP ONLINE