Handball: VfB Homberg II besiegt HC Wölfe Nordrhein II

Handball : Der VfB Homberg II gewinnt das kleine Derby

Der Landesligist bezwingt den HC Wölfe Nordrhein II mit 37:28. TV Aldenrade kassiert eine happige 28:47-Niederlage in Styrum. Auch die GSG Duisburg verliert deutlich.

Im Derby gab es den einzigen doppelten Punktgewinn des Wochenendes für die vier Duisburger Teams in der Handball-Landesliga. Der VfB Homberg II besiegte den HC Wölfe Nordrhein II im Vorfeld des großen Stadtduells. Die GSG Duisburg und der TV Aldenrade verloren jeweils deutlich.

Der VfB Homberg II setzte sich gegen den HC Wölfe Nordrhein II deutlich mit 37:28 (22:10) durch. Nur ein Unparteiischer stand für das Spiel zur Verfügung, der seine Sache aber insgesamt gut machte – zumal sich beide Teams ein faires Duell lieferten. Dennoch musste Wölfe-Spieler Timo Möller nach einem Zusammenstoß ins Krankenhaus: Er wird seiner Mannschaft vorerst mit einem Bänderriss fehlen.

Doch daran lag es nicht, dass das kleine Derby deutlich an die Heimmannschaft ging. „Es hat nur sieben Minuten – auch noch ausgerechnet direkt am Anfang der Partie – gebraucht, um das Duell zu entscheiden. Da ist uns erst unser erster Treffer nach sieben Gegentoren gelungen“, sagte Wölfe-Trainerin Flummi Feldmann, die bei ihrem Team jegliche Derby-Mentalität vermisste.

Bei den Gastgebern hatte Detlef Kunz als Interimstrainer für den weiterhin erkrankten Chef Sascha Thomas einen entspannten Nachmittag. Seine Mannschaft setzte das um, was bereits in der Vorbereitung immer wieder eingeübt worden war: „Meine Jungs haben gezeigt, was in ihnen steckt. Pässe wurden sauber gespielt, wenige technische Fehler gemacht und das Tempospiel bis zum Ende durchgezogen.“

VfB Homberg II: Weinand (7), Wibbeke (6), Dürdoth (6/1), Brockmann (6/2), Knobloch, Thiel (je 4), Srsa (3), Bettgens. HC Wölfe II: Kirschbaum (13/1), Bartesch (4), Adrian, Schwabe, Möller (je 3), Kolski, Hamawandi.

Die GSG Duisburg verlor die Heimpartie gegen den TV Borken mit 24:30 (13:15). Sieben Spieler fehlten bereits im Vorfeld, ab der achten Minute kam Sebastian Kürvers hinzu, der sich einen Mittelhandbruch zuzog, noch in dieser Woche operiert wird und länger fehlen wird. Um die Ausfälle zu kompensieren, stellte sich GSG-Trainer Sascha Baran selber aufs Parkett und steuerte drei Treffer bei. Am Ende reichte das aber nicht aus, um die Niederlage zu verhindern. „Wir haben die Ausfälle und die Verletzung im Kollektiv gut aufgefangen. Am Ende fehlten aber ein paar Körner“, sagte der Coach.

GSG Duisburg: Münstermann (11/3), Schmidt (6), Baran (3/1), Höpfner (2), Weiland, Drymalla.

Der TV Aldenrade kassierte bei der DJK Styrum eine happige 28:47 (13:25)-Niederlage. Der Landesligist trat in Bestbesetzung an, musste allerdings ohne Harzeinsatz zurechtkommen. Dennoch hatte man sich mehr Einsatz und Kampf erwartet, doch früh lagen die Gäste mit 2:7 zurück. Trainer Jörg Schnier zog erstmals die Grüne Karte, was zu fruchten schien. Nach 18 Minuten stand es nur noch 9:13. „Da kam noch einmal Hoffnung auf, dass wir das Spiel noch drehen können. Aber dann folgte kollektives Versagen auf ganzer Linie“, ärgerte sich Männerwart Oliver Kratky.

TV Aldenrade: Oestermann (8/5), Höhne (4), Metzner, Strehl, Schützelhofer (je 3), Fischer, von Kuczkowski, Matic (je 2), Brock.

(SNö)
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