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Handball: Handball-Trainer Adams verlässt VfB

Handball : Handball-Trainer Adams verlässt VfB

Der Coach will mehr Freizeit für seine Familie und geht darum am Saisonende.

Die Verbandsliga-Handballer des VfB Homberg sind gut in Form. Im Jahr 2014 blieben die Homberger bislang verlustpunktfrei und verbesserten sich in der Tabelle auf den dritten Platz, den Spitzenreiter TV Lobberich haben sie direkt im Visier. Nun wurde die Stimmung bei den Verantwortlichen des VfB dennoch getrübt. Trainer Torsten Adams wird sein Amt nach Saisonende niederlegen. Diese Entscheidung teilte der Übungsleiter erst dem Vorstand, dann der Mannschaft mit. Die Gründe sind privater Natur. Kürzlich wurde der Trainer Vater. Ab Mai möchte er seine Freizeit seiner Familie widmen. "Ich habe mir sagen lassen, dass das die schönste Zeit als Vater ist. Die möchte ich nicht verpassen", erklärte Adams. Der enorme Zeitaufwand, den er momentan als Trainer beim VfB hat, würde da zu viel werden. "Dreimal die Woche haben wir Training, am Wochenende ein Spiel. Dazu kommt eine intensive Vorbereitung auf die einzelnen Übungseinheiten", begründet Adams, dem seine Entscheidung nicht leicht fiel: "Die Mannschaft war schließlich irgendwie auch mein Baby", erinnert sich der Coach.

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Bereits vor seiner offiziellen Tätigkeit als Cheftrainer – diesen Posten trat Adams vor zwei Jahren an – stand er den Hombergern beratend zur Seite und sorgte für zahlreiche Kontakte. "Es ist schön mitanzusehen, was hier aufgebaut wurde. Der VfB hat eine homogene Truppe zusammen, die einen wilden Handball spielt. Ich hoffe, dass der Großteil der Spieler sich dafür entscheidet, in Homberg zu bleiben", so Adams, der sich fest vorgenommen hat, auch in der kommenden Spielzeit das ein oder andere Heimspiel "seiner" Homberger zu besuchen.

Die vergangene Saison beendete Adams mit dem VfB auf Rang zwei. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten sind die Homberger auch in dieser Saison auf dem besten Wege, eine Spitzenplatzierung zu erreichen. Das wäre eine ideale Verabschiedung vom Erfolgstrainer.

(tob)