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Handball-Oberliga: Frauen des TV Aldenrade peilt Wiederaufstieg an

Handball : TV Aldenrade peilt den Wiederaufstieg an

Handball: Nach dem Abstieg in die Oberliga hat das Frauen-Team ein klares Ziel vor Augen.

Von Understatement halten sie am Driesenbusch wenig. „Die Oberliga ist nicht unser Anspruch. Wir wollen direkt wieder aufsteigen“, meint Jörg Freund. Den vermeidbaren Abstieg aus der Regionalliga haben die Handballerinnen des TV Aldenrade scheinbar gut verkraftet.

Nach dem Aufstieg der GSG Duisburg ist der TVA nur noch die Nummer zwei der Stadt. Trainer Freund hat damit nach eigener Aussage kein Problem: „Das interessiert mich wirklich nicht. Wir müssen zusehen, dass wir in die Regionalliga zurückkommen. Denn da gehören wir hin.“ Ein Selbstläufer wird das Projekt Wiederaufstieg nicht. Dessen sind sich die Verantwortlichen bei allem Optimismus bewusst. „Wir werden sicherlich nicht mit null, zwei oder vier Verlustpunkten durch die Saison gehen. Aber meine Mannschaft hat definitiv das Zeug, um am Ende oben zu stehen“, spricht Freund von einer „Drucksituation, die wir uns selbst auferlegen und mit der wir ganz bewusst offensiv umgehen“.

Das Selbstbewusstsein kommt nicht von ungefähr. Der TVA konnte den Stamm halten, wenngleich sich immerhin acht Änderungen ergeben haben. Katharina Ueffing und Torhüterin Laura Graef spielen künftig mit dem TuS Lintfort in der 2. Liga. Alice Schulz legt eine handballerische Auszeit ein. Demgegenüber stehen fünf Neuzugänge. Inga Schwengers und Kristina Köster kommen vom Verbandsliga-Absteiger MTV Rheinwacht Dinslaken und haben allemal das Potenzial, um in der Oberliga Fuß zu fassen. Christin Janßen zählte beim Ligarivalen VfL Rheinhausen zu den Leistungsträgern. Aus der punktlos in die Landesliga abgestiegenen und mittlerweile abgemeldeten Reserve rücken Madlin Brock und Linkshänderin Ines Völlings auf. „Unsere Neuen haben sich hervorragend eingelebt und werden sich im Laufe der Saison gut einbringen. Aber wir müssen ihnen Zeit geben“, sagt Freund. Die einzige Baustelle befindet sich zwischen den Pfosten. „Katja Knorr macht das sehr gut, aber natürlich brauchen wir noch eine weitere Torhüterin.“ Seit Februar sind Freund und der sportliche Leiter Michael Peter vergeblich auf der Suche.

Zum Auftakt empfängt Aldenrade morgen um 16 Uhr den Rheydter TV. „Das ist gleich eine echte Bewährungsprobe“, meint Freund, der zum Start ohne Tanja Ludwig, Tabea Rath, Kristina Köster und Ines Völlings auskommen muss. Als größte Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg hat der 52-Jährige die HSG Bergische Panther und den TV Aldekerk II ausgemacht.

(kö)