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Handball-Landesligisten GSG Duisburg und VfB Homberg II siegen

Handball : GSG Duisburg verlässt die Abstiegsplätze

Das bisherige Schlusslicht der Handball-Landesliga bezwingt den SV Schermbeck mit 30:28. Das Team hat wie der HC Wölfe II vor dem letzten Spieltag einen Zähler Vorsprung vor den Rängen, die runter in die Bezirksliga führen.

Das Saison-Finale in der Handball-Landesliga verspricht große Spannung. Die GSG Duisburg, die einen wichtigen Sieg feierte, und der HC Wölfe Nordrhein II gehen am kommenden Wochenende mit nur einem Punkt Vorsprung vor einem Abstiegsplatz in den letzten Spieltag.

Das bisherige Schlusslicht GSG Duisburg gewann das Heimspiel gegen den SV Schermbeck mit 30:28 (16:16) und ist nun Drittletzter. Zwar fiel der Großenbaumer Sieg etwas glücklich aus, doch insgesamt war er verdient und auch bitter nötig. „Es gibt jetzt am letzten Spieltag quasi ein Finale für uns“, sagt Trainer Sascha Baran vor der Partie beim nur zwei Punkte schlechteren neuen Tabellenletzten TSV Bocholt. Die HSG kam zunächst nicht gut ins Spiel. Aber nach einigen Umstellungen in der Defensive lief es besser. „Am Ende hat uns wohl der größere Wille den Sieg gebracht“, sagte der Coach.

GSG: Binkowski, Münstermann (je 9), Schmidt (5), Dietrich (4), Korn, Stratemeier (je 1), Köhler (1/1)

Der HC Wölfe Nordrhein II verlor beim TV Borken mit 22:26 (6:13). Trotz zwischenzeitlichen Rückstands von sechs Toren lieferten die Wölfe dem Tabellenfünften einen großen Fight. „Meine Jungs haben sich nie aufgegeben und bis zum Ende gekämpft. Umso größer war die Enttäuschung“, so Trainerin Carmen Feldmann, die sich mehr Alternativen für ihre Mannschaft gewünscht hätte, um etwas Zählbares mitzunehmen. Stattdessen musste sie kurzfristig auf beide Kreisläufer verzichten. Dennoch ist der Klassenerhalt – noch möglich.

HC Wölfe Nordrhein II: Eickmanns (11/4), Adrian (4), Kusch (3), Hochkeppel (2), Fenzel (1/1), Brakelmann (1).

Knapp mit 24:26 (12:17) hatte der TV Aldenrade beim TV Is­sum das Nachsehen. „Die Osterpause hat uns absolut nicht gutgetan“, sagte TVA-Männerwart Oliver Kratky. Die Walsumer präsentierten sich vor allem in der ersten Hälfte träge und unkonzentriert. „Wir haben da einfach keinen wirklichen Zug zum Tor gehabt und sind entsprechend zur Halbzeit mit fünf Toren Rückstand in die Kabine gegangen“, sagte Kratky. Nach dem Wechsel gelang es den Walsumern, den Druck zu erhöhen. Ganz aufholen ließ sich der Rückstand aber nicht mehr.

TVA: Hojan (6/2), Fischer (4/1), Fischer (4), Schnier (3), Bochynek, Strehl (je 2), Jüngling, Brock, Höhne (je 1).

Der VfB Homberg II gewann das Heimspiel gegen TB Oberhausen mit 31:30 (16:17). In der 20. Minute bekam das Duell einen kleinen Bruch, als sich Julius Thiel so schwer verletzte, dass er den Rest der Partie zuschauen musste. „Letztendlich hat der Kampf den knappen Sieg gebracht“, sagte Hombergs Sportlicher Leiter Detlef Kunz, der nach 44 Jahren in Handball-Rente geht. Unzufrieden war es allerdings mit dem laschen Deckungsverhalten des VfB-Nachwuchses.

VfB: Dürdoth (6), Murmann, Srsa (je 5), Brockmann (4/3), Thiel, Butry (je 3), Reimann, Weinand (je 2), Wibbeke (1).